Wer es für verrückt hält, Schweine zu retten, die für die Fleischproduktion gezüchtet wurden, nimmt jetzt mal das, was die jüngsten „Schweinebranchennachrichten“ aus Mecklenburg-Vorpommern sagen: 40 Euro Verlust machen Mäster zurzeit pro Mastschwein.
Wie die „Ferkelproduzenten“, die schon lange rote Zahlen schreiben, zahlen die Schweinemäster drauf. Zahlen dafür, dass viel mehr Schweine produziert werden, als irgendwer bereit ist, zu essen, zahlen dafür, dass sie ihre Mastanlagen mit Schweinen vollpferchen, Futter, Wasser, Energie und Arbeitskraft verbrauchen, Tiere quälen und Umweltschäden verursachen. 40 Euro dafür zu bezahlen, dass am Ende ein Schwein nach ein paar Monaten elendem Leben im Schlachthof zersägt wird: Das ist verrückt. Also dass sie nicht einfach aufhören damit.
Ein Felix, der durch den Schnee läuft, hat dagegen wirklich nichts Verrücktes, sondern ist einfach schön. Felix ist einer von drei Jungs, die vor sieben Jahren von einem Ferkeltransporter abhauen und sich ins Land der Tiere retten konnten und seitdem tun, wofür so ein Leben nun mal da ist: leben.
5. Februar 2026



