Die Katzen im Land der Tiere

Die Katzen leben im Land der Tiere in der Regel bei den hier wohnenden Menschen und streifen durch das Land der Tiere wie sie mögen. Wenn ihnen danach ist, schlafen sie aber auch bei den Schafen oder wo es ihnen sonst gefällt. Einige wilde Katzen lassen sich ab und zu sehen oder auch nicht.

Für die Katzen sollen keine anderen Tiere leiden müssen: Schafe, Schweine, Puten, Hühner und andere Tiere sind hier Freunde – und kein Essen. Daher bekommen die Katzen im Land der Tiere ausschließlich veganes Futter, was für sie überhaupt kein Problem und für uns alternativlos ist.

Du möchtest die Katzen im Land der Tiere unterstützen? Dann übernimm eine Patenschaft für Katzen allgemein oder für eine spezielle Katze oder helfe durch deine Spende oder Förderschaft!

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Kater Klaus im Land der Tiere, einem Lebenshof für ehemalige "Nutztiere" in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Hamburg und Berlin

Klaus, der „vom-Himmel-gefallene“ Kater

Als Klaus im Sommer 2015 sozusagen „aus dem Nichts“ auftauchte, war er ein verängstigter, völlig unerfahrener, ungeschickter junger Kater. Kein „junger Wilder“ und auch kein Streuner aus der Gegend, sondern eher wie jemand, der noch nie draußen war und selbst nicht wusste, wie er nun zu uns gekommen war. Die einzige schlüssige Erklärung: An dem Tag, wo wir ihn das erste Mal sahen, war morgens um 5 Uhr ein Auto vorm Tor – und zu uns „verirrt“ sich niemand einfach so. Der kleine Klaus wurde also wahrscheinlich einfach am Tor abgesetzt und verlassen.

Wir freuen uns über Menschen, die Klaus mit einer Patenschaft unterstützen.

Zum Glück funktionierte unsere Strategie, ihm stundenlang gut zuzureden und ihm sofort draußen Futter- und Schlafplätze einzurichten. Eine Woche später konnten wir ihn anfassen, er suchte sich ein kuscheliges Bett im Schafstall – und blieb. Klaus ist nun schon lange „Familie“, schätzt alle Bewohnerinnen und Bewohner im Land der Tiere überaus – und hat es mit seiner charmanten Art sogar geschafft, die Hunde als Freunde zu gewinnen.
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Die kleine Kugelkatze aus dem Straßengraben

Wenn so ein kleiner Jemand wochenlang im Straßengraben an der Bundesstraße lebt, ständig in akuter Lebensgefahr, ist es irgendwann Zeit. Zeit zu zeigen, wenn es einem nicht gut geht, sich spontan anzukuscheln, schnurrend den Straßengraben zu verlassen, einfach einzusteigen und sich ins Land der Tiere fahren zu lassen. Wir hatten sie oft gesehen beim Vorbeifahren, einige vertrauliche Gespräche im Straßengraben geführt. Sie ergriff immer die Flucht. Und dann war alles anders.

Möchtest du sie dabei mit einer Patenschaft unterstützen?

Sie saß würgend und hustend neben schimmeligen Broten und Zitrusfrüchten, die jemand in ihrem Straßengraben entsorgt hatte, hatte leichte motorische Störungen. Die kleine Kugelkatze war hungrig nach Nahrung und Streicheleinheiten, einem Dach über dem Kopf und einem warmen trockenen Bett. Das hat sie im Dezember 2017 bei uns gefunden. Trotz aller Diagnostik konnten wir die Ursache ihres schlechten Zustandes, ihres schwankenden Ganges und ihres Kugelbauches nicht wirklich klären. An ihr ist alles ein bisschen rund, die Hüfte sitzt nicht so richtig, hier und da ist der Rücken steif, ihr Gesamtzustand hat sich jedoch gebessert. Die kleine alte Kugelkatze ist „ein bisschen speziell“, steht rein gar nicht auf die Hunde und Kater Klaus, kugelt nun auf ihren kurzen krummen Beinchen äußerst selbstbewusst herum und hat hoffentlich noch eine lange gute Zeit im Land der Tiere.
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Fräulein Zucker, Stellvertreterin der wilden Katzen

Zuckersüße hungrige Angst auf kleinen Pfoten: manche zeigen sich, andere nicht. Das Land der Tiere hat immer wieder neue, „unangemeldete“ Einwohnerinnen und Einwohner: Verwilderte Katzen und deren Nachkommen, die aus der Umgebung „zuziehen“. So wie Fräulein Zucker. Verwilderte Katzen als Schattenseiten des Landlebens: Niemand kümmert sich so richtig um sie, sie vermehren sich, werden krank, überfahren, erschossen. Es sei denn, sie finden einen Ort, wo sich jemand um sie kümmert.

Möchtest du die wilden Katzen im Land der Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.

Wir geben unser Bestes, sie mittels Wildkameras auf dem Gelände zu orten, ihnen ein Dach über dem Kopf zu bieten, sie medizinisch zu versorgen, sie kastrieren zu lassen und ihnen Nahrung und ein wenig Sicherheit zu geben. Der Katzenfutterverbrauch im Land der Tiere ist mittlerweile nicht mehr unerheblich, und da sie ausschließlich veganes Futter bekommen, ist die Ernährung der wilden Katzen und Kater auch eine relativ kostspielige Angelegenheit. Aber es wäre für uns nicht denkbar, ihnen aus Kostengründen stattdessen eingedoste „Nutz“tiere zu servieren.