Hühner im Land der Tiere

Das Land der Tiere ist natürlich auch Hühnerland: Hühner unterschiedlichster Herkunft finden hier ihr sicheres Zuhause auf Lebenszeit. Einige von ihnen bewohnen ein gemütliches Schwedenhaus mit überdachter Außenvoliere, welches ihnen nachts vor Raubtieren Sicherheit bietet, tagsüber können sie draußen tun und lassen, wonach ihnen der Sinn steht. Sie teilen sich den großen Garten mit vielen Bäumen mit einer Gruppe Zwergkaninchen, die im Nachbarhaus wohnen. Weitere Hühner leben in Wohngemeinschaften zusammen mit Puten und Kaninchen in und um Haus #1.

Du möchtest die Hühner im Land der Tiere unterstützen? Dann übernimm eine Patenschaft für alle Hühner oder eine Patenschaft für ein spezielles Huhn oder eine besondere Hühnerfamilie (siehe unten) oder helfe durch eine Spende oder Förderschaft!

Patenschaft für alle Hühner abschließen
So leben die Hühner

Spooky

Eingesperrt sein, keine Sonne haben, nicht sandbaden können, Eier legen. Spooky, Griesela, Dolly, Amanda, Helene und Maria lebten bis Juni 2021 als sogenannte „Elterntiere“ in einem großen Bodenhaltungsbetrieb, in dem sie Eier produzierten, aus denen künstlich neue „Legehennen“ erbrütet wurden. Ihr körperlicher und seelischer Zustand war furchtbar und der Zeitpunkt da, wo sie geschlachtet werden sollten. In einer großen Rettungsaktion konnten alle über 1500 Hühner des Betriebes gerettet werden und Spooky, Griesela, Dolly, Amanda, Helene und Maria zogen ins Land der Tiere.

Spooky braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen.

Spooky ging es unglaublich schlecht. Fast 300 Eier in einem Jahr hatten sie und die anderen Hühner gelegt. Ihre Körper waren ausgemergelt, alle waren sehr krank: Bakterien, Würmer, Darmpilz und die angezüchtete hohe „Legeleistung“ und die Haltung hatten schlimme Spuren hinterlassen. Spooky bekam kaum Luft und wir hatten kaum Hoffnung, dass sie es schafft, zu überleben. Nach über einem Monat in Quarantäne und medikamentösen Behandlungen konnten wir Spooky und die anderen endlich das erste Mal in ihrem Leben nach draußen lassen. Vorsichtig aber voller Neugier haben sie angefangen, die Welt da draußen zu erkunden, die ersten Sonnen- und Sandbäder zu genießen, herumzulaufen in Klee und Wiese, den Himmel anzuschauen, sich den Wind ums zerzauste Gefieder wehen zu lassen – und endlich mit einem echten Hühnerleben zu beginnen.