Kaninchen im Land der Tiere

Im Land der Tiere gibt es viele unterschiedlich große Kaninchengruppen. Sie leben in großen Freigehegen von jeweils meist mehreren hundert Quadratmetern mit einem sicheren Zimmer und/oder Voliere für die Nachtsicherung vor Raubtieren. Tagsüber ist freies Hoppeln angesagt, oft zusammen mit anderen Tieren, wie Hühnern, Puten oder Enten.

Du möchtest die Kaninchen im Land der Tiere unterstützen? Dann übernimm doch einfach eine Patenschaft für alle Kaninchen oder eine Patenschaft für ein besonderes Kaninchen (siehe unten).

Die geretteten Kaninchen Familie Dr. Hasenbein im Land der Tiere

Einstein & Friends

Süßalarm! Im März 2024 zogen sechs zuckersüße weiße Kaninchenbabys ein, grade ein paar Wochen alt. Geboren wurden sie in einer Kaninchenmastanlage. Ihre Zukunftsaussichten dort waren düster: sie lebten mit ihrem empfindlichen Pfoten auf Gitterboden, sollten niemals herumflitzen, niemals Gras essen, niemals Haken schlagen oder herumbuddeln können. Statt nach einigen Wochen Mast geschlachtet zu werden erwartet die junge, muntere Bande, die jede Menge Spaß im Kopf hat, jetzt ein behütetes Leben als Freilaufkaninchen im Land der Tiere.

Einstein & Friends sind noch auf der Suche nach lieben Menschen, die ihr Leben im Land der Tiere fortan mit einer Patenschaft unterstützen!

Albino-Kaninchen wie Einstein und ihre drei Freunde und zwei Freundinnen (Einstein ist ein Mädchen, und ob die anderen fünf ihre Geschwister sind oder nicht, wissen wir nicht) gehören zu den Qualzuchten. Gezüchtet werden solche Tiere vor allem als Masttiere, aber auch zu Tierversuchszwecken und für die Serumproduktion, aber auch als „Pelz- und Haustiere“. Ihre Sehfähigkeit ist in der Regel stark eingeschränkt, sie sind extrem lichtempfindlich, vertragen wegen ihrer roten Augen und pigmentlosen Haut Sonne nicht gut. Da ist fürs weitere Leben ein schattiges Zimmer mit schattiger Voliere und schattigem Garten genau das Richtige.

Dass Einstein beide Ohren und ein großer Teil einer Vorderpfote fehlen ist wahrscheinlich auf ein Geburtsproblem wie Stress oder Krankheit der Mutter zurückzuführen – oder die Kleine blieb mit dem Bein im Gitterboden des Käfigs stecken und hat daher das Bein- und Pfotenproblem. Die abgebissenen Ohren werden ihr keine Probleme bereiten, das krumme, kurze Bein ohne echte Pfote wird irgendwann die Anpassung eines Spezialschuhs erfordern. Noch flitzt sie ohne herum, kommt gut mit ihrer Einschränkung zurecht – und hat jede Menge gute Laune und ganz viel Lust, zu leben.

Walter

Walter ist der letzte Überlebende einer Hamburger Kita-Kaninchengruppenhaltung. Als das vorletzte Kita-Kaninchen eingeschläfert werden musste, war Walter alleine und traurig und eine Fortführung der Kaninchenhaltung kam für seine Menschen nicht in Frage. Für einen siebenjährigen Deutschen Riesen ein neues Zuhause zu finden ist allerdings fast unmöglich. Der alte Walter hatte das unglaubliche Glück, dass grade die alleinstehende Kaninchendame Norma im Land der Tiere einen Kumpel brauchte und er im November 2023 zu ihr ziehen konnte.

Walter ist noch auf der Suche nach Menschen, die sein neues Leben im Land der Tiere mit einer Patenschaft unterstützen!

Norma

Norma saß drei Jahre oder länger allein in einem kleinen Außenstall, ihr Zustand war schlecht, als Tierschützerinnen sie retteten. Für das Kaninchen im Stall nebenan kam jede Hilfe zu spät. Norma verbrachte längere Zeit zur Behandlung in einer Tierarztpraxis. Aus der Hoffnung ihrer Retterin, für Norma in der Zwischenzeit einen guten Lebensplatz zu finden, wurde nichts. Wir sagten ihr einen „Notfallplatz“ zu – und Norma, die oberängstlich war, nimmt diesen nun seit Juli 2023 in Anspruch und ist heute eine vergnügte, selbstbewusste und gar nicht mehr ängstliche Häsin.

Norma braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr Leben im Land der Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.

Unsere Hoffnung, Norma in die „Zwergengruppe“ integrieren zu können, erwies sich als Fehleinschätzung. Einer der kleinen Herren, Zwerg Poppins, war absolut nicht damit einverstanden, mit Norma zusammenleben zu sollen und verletzte sie ziemlich böse. Aus einer Vergesellschaftung wurde nichts – und die mittlerweile sehr aufgetaute Norma passte auch in keine der anderen Kaninchengruppen.

Alleine bleiben konnte sie keineswegs. Platzangebote als Gesellschafterin gab es für sie auch keine. Also begaben wir uns auf die Suche nach einem passenden Kumpel für Norma. Der fiel dann sozusagen vom Himmel: Eine Hamburger Kita wollte nach dem Tod des vorletzten Kita-Kaninchens die Kaninchenhaltung beenden und suchte für das „übriggebliebene“ Kaninchen einen Platz. Normas „Neuer“ heißt Walter, ist 7 Jahre alt und teilt jetzt seine Möhren mit ihr.

Robinson

Alle anderen waren bereits in der Kühltruhe.

Robinson lebte etwa vier Jahre als „Zuchtbock“. Alleine bis auf die kurzen Momente, die er zwecks Nachwuchsproduktion zu einer Häsin gesetzt wurde. Er ist das letzte überlebende Kaninchen einer privaten „Mastkaninchenzucht“. Warum sein Besitzer bei ihm plötzlich zögerte, eine Möglichkeit suchte, ihn nicht zu schlachten, uns fragte, ob wir ihn aufnehmen? Vielleicht waren die Kinder dagegen, dass er stirbt – oder ihn hat irgendwann am Ende einfach das Gefühl überkommen, dass es nicht okay wäre, ihn zu töten.

Wir waren eigentlich mit 50 Kaninchen im Land der Tiere bereits ausgelastet, können Anfragen zur Aufnahme von Kaninchen schon lange nur negativ beantworten. Eine Ausnahme gibt es: Wenn es um Leben oder Tod geht, so wie bei Robinson, der Anfang Februar 2023 einzog.

Robinson braucht noch liebe Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Poppins

Poppins und sein Bruder Hoppins strandeten an einem September-Sonntag 2022 im Land der Tiere. Als „dringender Notfall“ kamen sie, die „Allergie“ der Halterin war so groß, dass die Kaninchen sofort wegsollten. Gelebt haben die beiden Kaninchenbrüder bis dahin „kaninchentypisch“: draußen im Käfig. Was aus ihnen geworden wäre, wenn wir beim eigentlichen „Nein“ zur Aufnahme der beiden Zwergkaninchen geblieben wären? Konnten wir uns vorstellen – und sagten, dass sie kommen können.

Zu seinem Glück fehlen Poppins noch liebe Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen.

So zogen sie ein, obwohl zu dem Zeitpunkt schon über 50 andere Kaninchen im Land der Tiere lebten. Um sie erst einmal in Sicherheit zu wissen, bezogen sie ein Quarantänezimmer im Land der Tiere, wo die sie das erste Mal im Leben hoppeln und flitzen konnten, ein bisschen verpasste Kindheit nachholen, Quatsch machen, Dinge entdecken, ihre Fähigkeiten ausprobieren und ausbauen.

Eigentlich hatten wir die Hoffnung, die beiden im April 2022 geborenen Zwergenjungs fänden andernorts einen fantastischen Ort zum Leben und Kaninchen-Sein, doch die wenigen Platzangebote, die nach unserem Vermittlungsaufruf kamen, entsprachen nicht dem, wie wir uns ihre Zukunft vorstellen: nie wieder einen Stall oder Käfig von innen sehen zu müssen, ein großes und raubtiersicheres Nachtgehege und tagsüber freies Hoppeln im eingezäunten Garten.

Hoppins

Hoppins und sein Bruder Poppins strandeten an einem September-Sonntag 2022 im Land der Tiere. Als „dringender Notfall“ kamen sie, die „Allergie“ der Halterin war so groß, dass die Kaninchen sofort wegsollten. Gelebt haben die beiden Kaninchenbrüder bis dahin „kaninchentypisch“: draußen im Käfig. Was aus ihnen geworden wäre, wenn wir beim eigentlichen „Nein“ zur Aufnahme der beiden Zwergkaninchen geblieben wären? Konnten wir uns vorstellen – und sagten, dass sie kommen können.

Hoppins braucht noch liebe Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

So zogen sie ein, obwohl zu dem Zeitpunkt schon über 50 andere Kaninchen im Land der Tiere lebten. Um sie erst einmal in Sicherheit zu wissen, bezogen sie ein Quarantänezimmer im Land der Tiere, wo die sie das erste Mal im Leben hoppeln und flitzen konnten, ein bisschen verpasste Kindheit nachholen, Quatsch machen, Dinge entdecken, ihre Fähigkeiten ausprobieren und ausbauen.

Eigentlich hatten wir die Hoffnung, die beiden im April 2022 geborenen Zwergenjungs fänden andernorts einen fantastischen Ort zum Leben und Kaninchen-Sein, doch die wenigen Platzangebote, die nach unserem Vermittlungsaufruf kamen, entsprachen nicht dem, wie wir uns ihre Zukunft vorstellen: nie wieder einen Stall oder Käfig von innen sehen zu müssen, ein großes und raubtiersicheres Nachtgehege und tagsüber freies Hoppeln im eingezäunten Garten.

Die Osterkinder

Da hat sich Familie Ostermann eine schöne Überraschung für uns ausgedacht! Als wir ein Nest mit Kaninchenbabys fanden, hatten wir zuerst überhaupt keine Erklärung. Denn Herr Ostermann und seine Söhne waren ja lange kastriert – damit es bloß keinen Nachwuchs gibt.

Die Osterkinder brauchen zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft oder einer Patenschaft für die ganze Familie Ostermann unterstützen.

Ein Wildkaninchen konnte unmöglich in ihr Revier gelangt sein. Ob bei einer Kastration der Ostersöhne etwas schiefgegangen war? Oder gab es noch eine andere Erklärung? Wir fanden den Grund – und den Vater der „Dritten Generation“. Eines der Kinder von Herr und Frau Ostermann hatte sein wahres Geschlecht ein Jahr lang verborgen. Rein äußerlich war es „ganz eindeutig ein Mädchen“. War es aber nicht, sondern ein Junge mit anatomischen Besonderheiten, die sein wirkliches Geschlecht nicht verrieten und ihn aussehen ließen wie ein Mädchen: die Hoden innenliegend, sein Geschlechtsteil ein „Spaltpenis“.

Das Ergebnis: das „Mädchen“ ist jetzt ein kastrierter Junge – und 14facher Vater. Zugegeben, da saß der Schock erst einmal tief – und ausschließlich „optischer Geschlechtsbestimmung“ vertrauen wir bei Kaninchen nicht mehr. Denn wer aussieht wie ein Mädchen, kann eben ein Mädchen oder ein Junge sein. Immerhin: Familie Ostermann hätte sich für diesen Unfall bei der Geschlechtsbestimmung und die unglaublich süßen Folgen, die uns seit ihrer Geburt ziemlich auf Trab halten, keinen besseren Ort aussuchen können als den, wo sie leben – und wo alle für immer bleiben werden.

Leo

Ein dunkler, verdreckter Taubenschlag eines „Kleintierzüchters“, darin Kaninchenstall an Kaninchenstall, die Buchten so klein, dass die Kaninchen, die zur Zucht und Schlachtung dort einzeln eingesperrt waren, sich nicht einmal komplett aufrichten konnten: Das war das Leben von insgesamt 12 Kaninchen aus dieser Haltung, die alle das Glück hatten, im Sommer 2021 ins Land der Tiere einziehen zu können. Diese Ställe und die dortige „Schlachtkaninchenzucht“ sind nun Vergangenheit, weil der Kaninchenbesitzer aus dem Krankenhaus nicht mehr zurückkam – und Leo kann zusammen mit seinen Geschwistern und Mama Helga ein echtes Kaninchenleben leben.

Leo braucht noch Menschen, die ihn mit einer Patenschaft unterstützen!

Leo und seine Geschwister waren noch winzige Babys, hatten grade das Nest verlassen, als sie ins Land der Tiere einzogen. Er und seine Geschwister können nun für immer zusammen mit ihrer Mutter leben – und ihre große Schwester kümmert sich auch mit um sie.

Ole

Ein dunkler, verdreckter Taubenschlag eines „Kleintierzüchters“, darin Kaninchenstall an Kaninchenstall, die Buchten so klein, dass die Kaninchen, die zur Zucht und Schlachtung dort einzeln eingesperrt waren, sich nicht einmal komplett aufrichten konnten: Das war das Leben von insgesamt 12 Kaninchen aus dieser Haltung, die alle das Glück hatten, im Sommer 2021 ins Land der Tiere einziehen zu können. Diese Ställe und die dortige „Schlachtkaninchenzucht“ sind nun Vergangenheit, weil der Kaninchenbesitzer aus dem Krankenhaus nicht mehr zurückkam – und Ole kann zusammen mit seinen Geschwistern und Mama Helga ein echtes Kaninchenleben leben.

Ole braucht noch Menschen, die ihn mit einer Patenschaft unterstützen!

Ole und seine Geschwister waren noch winzige Babys, hatten grade das Nest verlassen, als sie ins Land der Tiere einzogen. Er und seine Geschwister können nun für immer zusammen mit ihrer Mutter leben – und ihre große Schwester kümmert sich auch mit um sie.

Stuart

Ein dunkler, verdreckter Taubenschlag eines „Kleintierzüchters“, darin Kaninchenstall an Kaninchenstall, die Buchten so klein, dass die Kaninchen, die zur Zucht und Schlachtung dort einzeln eingesperrt waren, sich nicht einmal komplett aufrichten konnten: Das war das Leben von insgesamt 12 Kaninchen aus dieser Haltung, die alle das Glück hatten, im Sommer 2021 ins Land der Tiere einziehen zu können. Diese Ställe und die dortige „Schlachtkaninchenzucht“ sind nun Vergangenheit, weil der Kaninchenbesitzer aus dem Krankenhaus nicht mehr zurückkam – und Stuart kann zusammen mit seinen Geschwistern und Mama Helga ein echtes Kaninchenleben leben.

Stuart braucht noch Menschen, die ihn mit einer Patenschaft unterstützen!

Stuart und seine Geschwister waren noch winzige Babys, hatten grade das Nest verlassen, als sie ins Land der Tiere einzogen. Er und seine Geschwister können nun für immer zusammen mit ihrer Mutter leben – und ihre große Schwester kümmert sich auch mit um sie.

Fiffi

Ein dunkler, verdreckter Taubenschlag eines „Kleintierzüchters“, darin Kaninchenstall an Kaninchenstall, die Buchten so klein, dass die Kaninchen, die zur Zucht und Schlachtung dort einzeln eingesperrt waren, sich nicht einmal komplett aufrichten konnten: Das war das Leben von insgesamt 12 Kaninchen aus dieser Haltung, die alle das Glück hatten, im Sommer 2021 ins Land der Tiere einziehen zu können. Diese Ställe und die dortige „Schlachtkaninchenzucht“ sind nun Vergangenheit, weil der Kaninchenbesitzer aus dem Krankenhaus nicht mehr zurückkam – und Fiffi kann zusammen mit ihren Geschwistern und Mama Helga ein echtes Kaninchenleben leben.

Fiffi braucht noch Menschen, die sie mit einer Patenschaft unterstützen!

Fiffi und ihre drei Brüder waren noch winzige Babys, hatten grade das Nest verlassen, als sie ins Land der Tiere einzogen. Sie und ihre Brüder können nun für immer zusammen mit ihrer Mutter leben – und ihre große Schwester kümmert sich auch mit um sie.