Schafe im Land der Tiere

Das Land der Tiere ist herrliches Schaf- und Ziegenland: Große Weideflächen, Bäume und Sträucher, Hügel und Täler. Ihr Stall steht immer offen, so dass sie auf einem riesigen Areal tun und lassen können, was sie mögen. Hilf dabei die Kosten für die Schafe zu sichern! Übernimm eine Patenschaft für alle Schafe oder eine Patenschaft für ein spezielles Schaf (Links dazu unten bei der Einzelvorstellung der Tiere).

Ronja auf der Schafweide im Land der Tiere, dem veganen Lebenshof zwischen Hamburg, Lüneburg und Berlin

Edäd

Ihre Lieblingsbeschäftigung: mit Menschen kuscheln. Edäd lebte 12 Jahre lang zusammen mit ihrer Mutter. Als absehbar war, dass ihre Mutter nicht mehr lange leben würde, erreichte uns die Bitte, Edäd aufzunehmen, wenn es so weit wäre, damit sie den Rest ihres Lebens zusammen mit anderen Schafen verbringen kann. Im Januar 2023 zog Edäd ins Land der Tiere ein und hat hoffentlich trotz ihrer „Baustellen“ noch eine tolle Zeit mit den anderen Schafen.

Edäd ist noch auf der Suche nach lieben Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Edäd wurde von ihrem Menschen, wo sie und ihre Mutter als „Kuschelschafe“ lebten, wirklich geliebt. Dass Edäd gesundheitliche Baustellen hat, das war ihrem Menschen jedoch völlig entgangen. Ihre Ernährung war nicht unbedingt „schafgerecht“, daher hat sie von der Seite gesehen mehr die Körperform eines Zwiebackes als eine Schafes. Dieses Problem ist mit gesunder Ernährung behebbar. Edäds Klauenprobleme leider nicht: Sie hat die krummsten Füße, die wir je bei einem Schaf gesehen haben. Das Horn ihrer hinteren Füße kringelte sich bei ihrer Ankunft viele Zentimeter lang in verschiedene Richtungen nach oben und seitwärts. Die erste Behandlung musste Edäd gleich nach ihrem Einzug über sich ergehen lassen, weitere Korrekturen werden dauerhaft folgen müssen. Die Fehlstellung ihrer Füße werden wir jedoch leider nicht mehr beheben können.

So läuft sie nun, wie sie läuft, mit ihren krummen Beinen und Klauen und ihrer Zwiebackfigur, ist wunderschön, so wie sie ist – und ein unfassbar süßes, nettes, altes Kuschelschäfchen.

Pepe, der Tombolagewinn

Pepe wurde im Juni 2022 beim Feuerwehrfest ein paar Ortschaften weiter als Tombolagewinn verlost. Gäste, die über diese unvertretbare und illegale Gaudi zurecht erbost waren, schafften, es, das wenige Wochen alte Kamerunschafböckchen vor noch Schlimmerem zu bewahren und den Kleinen in Sicherheit zu bringen. Das dürre Lämmchen mit den langen Beinen sollte eine unbeschwerte Zukunft haben: Pepe zog ins Land der Tiere ein.

Pepe braucht noch liebe Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Lämmchen Pepe war erst ein paar Wochen alt und hätte eigentlich zu seiner Mutter gehört. Hilflos und alleine. Dazu ziemlich in seiner Entwicklung zurückgeblieben. Wenn wir für ihn einen Wunsch frei hätten? Dann wäre es der, herauszufinden, wer und wo seine Mutter ist, um sie zu ihm zu holen. Gut dass Pepe im Land der Tiere sofort einen starken „Opa“ als Gesellschaft annahm: Der weise Simba kümmert sich liebevoll um den Kleinen, und Pepe hat sofort verstanden, dass es gut ist, an Simbas Seite zu sein und ihm zu vertrauen.
Tiere auf Festen auszustellen und zu verlosen ist ein Stressfaktor für alle Beteiligten, der nicht nur vermeidbar, sondern auch illegal ist. Nach §3 S. 1 Nr. 12 des Tierschutzgesetzes ist die Verlosung von Tieren verboten. Für bestimmte Tiere, wie Schweine oder Schafe, muss außerdem schon vor der Haltung eine Genehmigung eingeholt werden (§26 ViehVerkV). Auch für die Zurschaustellung von Tieren wird eine Genehmigung benötigt (§11 TierSchG).

Diese Regelungen bestehen nicht ohne Grund. Bei Verlosungen können Menschen unverhofft Tiere gewinnen, auf deren Haltung sie gar nicht vorbereitet sind, weder zeitlich, räumlich noch finanziell. So müssen auch für die Haltung von Schweinen und Schafen bestimmte gesetzliche Auflagen erfüllt werden. Tiere auf Festen auszustellen und zu verlosen ist ein Stressfaktor für alle Beteiligten, der nicht nur vermeidbar, sondern auch illegal ist.

Simba, König der Bundesstraße

Simba wurde Ende Mai 2022 ganz in unserer Nähe auf der Bundesstraße 5 gefunden. Die von einer Autofahrerin informierte Polizei war keine Hilfe, der ältere Kamerunschafbock sei „vermutlich verwildert“. Am Tag darauf lag er einfach dort neben der Straße, wie jemand, der auf Hilfe wartet. Die hatte er auch dringend nötig: eines seiner Hörner war ihm vor langer Zeit in die Backe gewachsen und hatte sie durchbohrt, die Wunde war fies, viele Monate voller Schmerzen musste er hinter sich haben.

Simba braucht noch Menschen, die ihn mit einer Patenschaft unterstützen!

Simba kannte definitiv nahen Menschenkontakt, als er gefunden wurde und ins Land der Tiere einzog. Ob er ausgesetzt wurde, als eines seiner Hörner aufgrund einer Fehlstellung in die Backe wuchs? Oder entlief, nachdem ein maroder Strick, an dem er angebunden lebte, zerriss? Sein Allgemeinzustand war schlecht, nicht nur die Hörner und die Wunde zeugten von mangelnder Versorgung, die er so dringend gebraucht hätte. Dass ein kurzhaariges Schaf verfilzt ist eigentlich ausgeschlossen – die Klumpen um seinen Hals waren kiloschwer. Vielleicht lebte er wirklich angebunden und konnte sich irgendwann auf den Weg machen, Hilfe zu suchen.
Simba ist ein wundervoller, lieber und anhänglicher, alter Herr. Bis er zu den anderen Schafen umziehen kann, wird noch eine Weile vergehen. Alleine ist er in der Zwischenzeit nicht, denn kurz nach seinem Einzug hat Simba kleine Gesellschaft bekommen: Pepe, ein wenige Wochen altes Kamerunböckchen, welches bei einem Dorffest als Tombolagewinn verlost wurde. Pepe hat den tollen Opa gleich adoptiert – oder umgekehrt.

Marzi Pan

Marzi Pan und seine Mutter Maja sind das Ergebnis einer „unkontrollierten Vermehrung“ auf einem Firmengelände, wo ihre Vorfahren „als Rasenmäher hingestellt wurden“. Die Schafe wurden mehr, obwohl es keinen Platz für sie gab. Die „Lösung des Problems“ in solchen Fällen heißt meist: schlachten. Das allerdings fanden Mitarbeiterinnen des Betriebes nicht akzeptabel. So fingen sie an, zu retten, wer zu retten war. Kümmerten sich um Kastrationen und suchten Plätze für die „überzähligen“ Tiere. Zwei Schafmütter und ihre kleinen Söhne fanden im September 2020 im Land der Tiere ihren Lebensplatz.​

Marzi Pan braucht zu seinem Glück noch liebe Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Geschichten wie die der Herkunft von Maja, Marzi Pan, Pimpinella und Kalle gibt es leider tausendfach. Und meist werden die Probleme „überzähliger Schafe“ dadurch gelöst, dass solche Tiere für ein paar Euro via Ebay-Kleinanzeigen die Besitzer wechseln – und geschlachtet werden. Wer weiß, wie wundervoll und lebensfroh diese kleinen Schafe sind, dürfte es so inakzeptabel finden wie wir.​

Marzi Pan, der kleinste der kleinen Kamerunschaffamilie, wurde im Frühjahr 2020 geboren. Seine Mutter Maja war da selbst grade mal ein Jahr alt. Sein Allgemeinzustand war bei seiner Ankunft nicht arg gut: sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass die Schafe nicht ausreichend versorgt wurden. Sein Misstrauen uns gegenüber legte er schnell ab: schon nach ein paar Tagen machte er die ersten zaghaften Versuche, sich nicht so sehr vor menschlicher Nähe zu fürchten. Und kommt nun schon ganz selbstverständlich angerannt, wenn „seine Menschen“ in der Nähe sind. Marzi Pan kann nun für immer mit seiner kleinen Kamerunschaffamilie zusammenleben.

Kalle

Kalle und seine Mutter Pimpinella sind das Ergebnis einer „unkontrollierten Vermehrung“ auf einem Firmengelände, wo ihre Vorfahren „als Rasenmäher hingestellt wurden“. Die Schafe wurden mehr, obwohl es keinen Platz für sie gab. Die „Lösung des Problems“ in solchen Fällen heißt meist: schlachten. Das allerdings fanden Mitarbeiterinnen des Betriebes nicht akzeptabel. So fingen sie an, zu retten, wer zu retten war. Kümmerten sich um Kastrationen und suchten Plätze für die „überzähligen“ Tiere. Zwei Schafmütter und ihre kleinen Söhne fanden im September 2020 im Land der Tiere ihren Lebensplatz.

Kalle braucht zu seinem Glück noch liebe Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Geschichten wie die der Herkunft von Maja, Marzi Pan, Pimpinella und Kalle gibt es leider tausendfach. Und meist werden die Probleme „überzähliger Schafe“ dadurch gelöst, dass solche Tiere für ein paar Euro via Ebay-Kleinanzeigen die Besitzer wechseln – und geschlachtet werden. Wer weiß, wie wundervoll und lebensfroh diese kleinen Schafe sind, dürfte es so inakzeptabel finden wie wir.

Kalle wurde im Frühjahr 2020 geboren. Seine Mutter Pimpinella war da selbst grade mal ein Jahr alt. Sein Allgemeinzustand war bei seiner Ankunft nicht arg gut: sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass die Schafe nicht ausreichend versorgt wurden. Sein Misstrauen uns gegenüber legte er schnell ab: schon nach ein paar Tagen machte er die ersten zaghaften Versuche, sich nicht vor menschlicher Nähe zu fürchten. Und kommt nun schon ganz selbstverständlich angerannt, wenn „seine Menschen“ in der Nähe sind. Seine Unsicherheit und Schreckhaftigkeit wird allerdings wahrscheinlich bleiben: Kalle ist stark in seiner Sehfähigkeit beeinträchtigt, wahrscheinlich bedingt durch die „Zucht“. Gut, dass er nun seinen Frieden hat, seine Mama und die Familie, mit der er für immer zusammenleben kann.

Pimpinella

Pimpinella und ihr kleiner Sohn Kalle sind das Ergebnis einer „unkontrollierten Vermehrung“ auf einem Firmengelände, wo ihre Vorfahren „als Rasenmäher hingestellt wurden“. Die Schafe wurden mehr, obwohl es keinen Platz für sie gab. Die „Lösung des Problems“ in solchen Fällen heißt meist: schlachten. Das allerdings fanden Mitarbeiterinnen des Betriebes nicht akzeptabel. So fingen sie an, zu retten, wer zu retten war. Kümmerten sich um Kastrationen und suchten Plätze für die „überzähligen“ Tiere. Zwei Schafmütter und ihre kleinen Söhne fanden im September 2020 im Land der Tiere ihren Lebensplatz.

Pimpinella braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Geschichten wie die der Herkunft von Maja, Marzi Pan, Pimpinella und Kalle gibt es leider tausendfach. Und meist werden die Probleme „überzähliger Schafe“ dadurch gelöst, dass solche Tiere für ein paar Euro via Ebay-Kleinanzeigen die Besitzer wechseln – und geschlachtet werden. Wer weiß, wie wundervoll und lebensfroh diese kleinen Schafe sind, dürfte es so inakzeptabel finden wie wir.​

Pimpinella bekam im Alter von einem Jahr im Frühjahr 2020 ihren Sohn Kalle. Ihr Allgemeinzustand war bei ihrer Ankunft nicht arg gut: sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass die Schafe nicht ausreichend versorgt wurden. Ihr Misstrauen und ihre Schreckhaftigkeit gegenüber uns legte sie am schnellsten ab: schon nach ein paar Tagen machte sie die ersten zaghaften Versuche, sich nicht vor menschlicher Nähe zu fürchten. Und kommt nun schon ganz selbstverständlich angerannt, wenn sie „ihre Menschen“ sieht. Ihren kleinen sehbeeinträchtigten Sohn, der natürlich immer an Mamas Seite ist, hat sie dabei gut im Blick.

Maja

Maja und ihr kleiner Sohn Marzi Pan sind das Ergebnis einer „unkontrollierten Vermehrung“ auf einem Firmengelände, wo ihre Vorfahren „als Rasenmäher hingestellt wurden“. Die Schafe wurden mehr, obwohl es keinen Platz für sie gab. Die „Lösung des Problems“ in solchen Fällen heißt meist: schlachten. Das allerdings fanden Mitarbeiterinnen des Betriebes nicht akzeptabel. So fingen sie an, zu retten, wer zu retten war. Kümmerten sich um Kastrationen und suchten Plätze für die „überzähligen“ Tiere. Zwei Schafmütter und ihre kleinen Söhne fanden im September 2020 im Land der Tiere ihren Lebensplatz.

Maja braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Geschichten wie die der Herkunft von Maja, Marzi Pan, Pimpinella und Kalle gibt es leider tausendfach. Und meist werden die Probleme „überzähliger Schafe“ dadurch gelöst, dass solche Tiere für ein paar Euro via Ebay-Kleinanzeigen die Besitzer wechseln – und geschlachtet werden. Wer weiß, wie wundervoll und lebensfroh diese kleinen Schafe sind, dürfte es so inakzeptabel finden wie wir.

Maja bekam im Alter von einem Jahr im Frühjahr 2020 ihren Sohn Marzi Pan. Ihr Allgemeinzustand war bei ihrer Ankunft nicht arg gut: sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass die Schafe nicht ausreichend versorgt wurden. Ihr Misstrauen und ihre Schreckhaftigkeit gegenüber uns legte sie schnell ab: schon nach ein paar Tagen machte sie die ersten zaghaften Versuche, sich nicht vor menschlicher Nähe zu fürchten. Und kommt nun schon ganz selbstverständlich angerannt, wenn sie „ihre Menschen“ sieht. Ihren kleinen schüchternen Sohn, der natürlich immer an Mamas Seite ist, hat sie dabei gut im Blick.

Paulchen

Wohin mit alten Schafen, wenn ihre Menschen selbst alt sind und sich nicht mehr um sie kümmern können? Paulchen lebte zusammen mit ihrer alten Schafgefährtin Brigitte bei einer Dame, die aus Altersgründen das Haus aufgab. Und die Schafe. Sie war sehr froh, für die beiden einen Platz im Land der Tiere zu bekommen, wo sie einfach in Frieden bis ans Ende ihrer Tage leben können.

Paulchen freut sich über liebe Menschen, die sie mit einer Patenschaft unterstützen!

Beim Einzug ins Land der Tiere im Februar 2020 waren Brigitte und Paulchen bereits 12 und 13 Jahre alt – und voller Angst. Vor allem die große Brigitte ist extrem misstrauisch Menschen gegenüber, obwohl sie ihr Leben in Menschennähe verbracht hat. Ihre kleine Freundin Paulchen ist ein kleines bisschen mutiger. Immerhin haben die beiden Seniorinnen schon wenige Tage nach ihrer Ankunft im Land der Tiere die größte Angst abgelegt und ziehen seitdem zusammen mit den anderen Schafen herum.

Brigitte Lämmchen

Wohin mit alten Schafen, wenn ihre Menschen selbst alt sind und sich nicht mehr um sie kümmern können? Brigitte lebte zusammen mit ihrer alten Schafgefährtin Paulchen bei einer Dame, die aus Altersgründen das Haus aufgab. Und die Schafe. Sie war sehr froh, für die beiden einen Platz im Land der Tiere zu bekommen, wo sie einfach in Frieden bis ans Ende ihrer Tage leben können.

Brigitte freut sich über liebe Menschen, die sie mit einer Patenschaft unterstützen!

Beim Einzug ins Land der Tiere im Februar 2020 waren Brigitte und Paulchen bereits 12 und 13 Jahre alt – und voller Angst. Vor allem die große Brigitte ist extrem misstrauisch Menschen gegenüber, obwohl sie ihr Leben in Menschennähe verbracht hat. Wir wissen nicht, was geschah, warum sie so ist. Ihre kleine Freundin Paulchen ist ein kleines bisschen mutiger. Immerhin haben die beiden Seniorinnen schon wenige Tage nach ihrer Ankunft im Land der Tiere die größte Angst abgelegt und ziehen seitdem zusammen mit den anderen Schafen herum.

Frida

Manchmal können wir einfach nicht Nein sagen. Auch wenn wir zu dem Zeitpunkt, als nach einem Platz zum Leben für die beiden Kamerunschafe Frida und Toto bei uns angefragt wurde, eigentlich keine weiteren Schafe aufnehmen wollten. Ihr Glück war tatsächlich das Versagen ihres „Besitzers“, dem drei Tage, bevor die Schafe wegen seines Umzuges und Hofaufgabe „weg mussten“ einfiel, dass er keine „schlachtfreie“ Lösung hatte.

Frida braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr neues Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Angekündigt wurden uns ein weibliches und ein männlich kastriertes Schaf, das Mädchen scheu, der Bock eher so ein „Übermotivierter“, der auch bei Menschen seine Hörner einsetzt. Im Land der Tiere kamen allerdings ein weibliches Schäfchen und ein nicht bzw. nur halb kastrierter Bock an, was zur Folge hatte, dass die beiden Neuankömmlinge erst einmal im Stall bleiben mussten. Die notwendige Kastration mit Vollnarkose ist zum Glück gut verlaufen.

Und nun sind die beiden bereits zwei nicht mehr aus der bunten Schafherde wegzudenkende Schäfchen. Immer vorne weg, mit jeder Menge Spaß hüpfen sie durchs Land – und sind Menschen gegenüber absolut aufgeschlossen. Toto kommt sofort angerast, wenn er bekannte Menschen sieht. Und das keineswegs aggressiv, sondern voller Freude und Zuversicht. Frida ist ein bisschen vorsichtiger – aber sowieso immer da, wo ihr Toto ist.

Toto

Manchmal können wir einfach nicht Nein sagen. Auch wenn wir zu dem Zeitpunkt, als nach einem Platz zum Leben für die beiden Kamerunschafe Frida und Toto bei uns angefragt wurde, eigentlich keine weiteren Schafe aufnehmen wollten. Ihr Glück war tatsächlich das Versagen ihres „Besitzers“, dem drei Tage, bevor die Schafe wegen seines Umzuges und Hofaufgabe „weg mussten“ einfiel, dass er keine „schlachtfreie“ Lösung hatte.

Toto braucht zu seinem Glück noch liebe Menschen, die sein neues Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Angekündigt wurden uns ein weibliches und ein männlich kastriertes Schaf, das Mädchen scheu, der Bock eher so ein „Übermotivierter“, der auch bei Menschen seine Hörner einsetzt. Im Land der Tiere kamen allerdings ein weibliches Schäfchen und ein nicht bzw. nur halb kastrierter Bock an, was zur Folge hatte, dass die beiden Neuankömmlinge erst einmal im Stall bleiben mussten. Die notwendige Kastration mit Vollnarkose ist zum Glück gut verlaufen.

Und nun sind die beiden bereits zwei nicht mehr aus der bunten Schafherde wegzudenkende Schäfchen. Immer vorne weg, mit jeder Menge Spaß hüpfen sie durchs Land – und sind Menschen gegenüber absolut aufgeschlossen. Toto kommt sofort angerast, wenn er bekannte Menschen sieht. Und das keineswegs aggressiv, sondern voller Freude und Zuversicht. Frida ist ein bisschen vorsichtiger – aber sowieso immer da, wo ihr Toto ist.

Ramona

2018 ist wieder ein ganz besonderes „Weihnachts-Schaf“ eingezogen: Ramona, der sein altes Zuhause verlassen musste. Richtig, „der“, nicht „die“. Nicht von seinem Namen irritieren lassen: Ramona ist wirklich ein alter Herr, wie sich bei seinem Einzug herausstellte – und nicht wie angekündigt eine alte Schafoma. Nach Ramonas Geburt dachten seine Menschen, das winzige Flaschenlämmchen müsse ein Mädchen sein. Nannten es Ramona. Und er blieb 11 Jahre lang immer „sie“.

Ramona lebte zusammen mit drei anderen Schafen – sie verstarben nach und nach eines natürlichen Todes. Übrig blieb Ramona, der noch dazu seinen Ort zum Leben verlieren sollte. Die Anfrage, ob wir „ihr“ einen Platz zum Leben anbieten könnten, konnten wir einfach nicht negativ beantworten. Der alte Schafmann wird hoffentlich schnell Anschluss und Überblick bei seiner neuen Schaffamilie finden. Die Menschen im Land der Tiere gefielen ihm offenbar auf Anhieb gut: Ramona ist extrem anhänglich, genießt Streicheleinheiten und geht ganz selbstverständlich mit Spazieren.

Einen Ort zum Leben hat Ramona im Land der Tiere gefunden. Nun sucht er noch Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Juli

Ein winziges Lamm, grade geboren, einsam und alleine, keine Mutter und überhaupt kein anderes Schaf weit und breit in Sicht: Das war Juli, als sie im Juli 2018 gefunden wurde. Vielleicht hatte sie einfach jemand, der mit einer Wanderschafherde weiterzog, „vergessen“, ihre Mutter mitgenommen und sie zum Waisenlamm gemacht. Die kleine Juli hatte „Glück im Unglück“, wurde gefunden und gerettet.

Juli durfte in die Wildtierstation des Franziskustierheims in Hamburg einziehen, wo sich in den nächsten Wochen liebe Menschen als Ersatzmamas und –papas um sie kümmerten. Im Oktober war es dann so weit, dass Juli aus ihrer Kinderstube aus- und ins Land der Tiere einziehen konnte. Denn Schafe brauchen andere Schafe für ein glückliches Leben.

„Julibaby“ hat ihre Integration hervorragend gemeistert, obwohl zuvor Menschen ihre einzigen Bezugspersonen waren und sie dadurch extrem zahm und anhänglich ist. Nach nur zwei Wochen gemeinsamem Herumziehen durch das Land der Tiere mit ihr und den anderen Schafen war es so weit, dass wir meistens weggehen konnten, ohne dass sie hinter uns herrannte. Und sie als kleines Schäfchen einfach bei den anderen Schafen blieb.

Eine Schaf-Familie hat sie hier gefunden. Jetzt sucht Juli noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Flausch

Flauschs Leben begann im November 2017 in einem Tierversuchslabor. Kurz nach der Geburt der Mutter weggenommen, die ebenfalls „Laborschaf“ war, um als Versuchslamm benutzt zu werden. Ihre Mutter hatte das unglaubliche Glück, das Labor im Februar 2018 verlassen und zusammen mit ihrer Leidensgenossin ins Land der Tiere einziehen zu können. Wir hatten keine weiteren Informationen, aber sahen, dass die beiden Ex-Laborschafe Sina und Lisa nicht lange zuvor Lämmer gehabt haben mussten. Lämmer, die ihnen weggenommen wurden wie alle anderen Lämmer die Jahre zuvor. Wie schön es wäre, die Mütter und ihre Kinder wieder zu vereinen und ihnen ein gemeinsames Leben zu ermöglichen, das waren unsere Gedanken, wenn wir Sina und Lisa beobachteten.

Flausch braucht noch tolle Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen. Vielen Dank!

Das Unmögliche wurde im Mai 2018 wahr: Die Lämmer von Sina und Lisa wurden im Labor nicht mehr benötigt. Wir konnten Flausch im Mai 2018 zusammen mit „Schwesterchen Holly“ ins Land der Tiere holen, wo sie nun mit ihren Müttern und den anderen Schafen ein friedliches und freies Leben leben können, ohne jemals wieder für menschliche Zwecke genutzt zu werden.

Holly

Hollys Leben begann im November 2017 in einem Tierversuchslabor. Kurz nach der Geburt der Mutter weggenommen, die ebenfalls „Laborschaf“ war, um als Versuchslamm benutzt zu werden. Ihre Mutter hatte das unglaubliche Glück, das Labor im Februar 2018 verlassen und zusammen mit ihrer Leidensgenossin ins Land der Tiere einziehen zu können. Wir hatten keine weiteren Informationen, aber sahen, dass die beiden Ex-Laborschafe Sina und Lisa nicht lange zuvor Lämmer gehabt haben mussten. Lämmer, die ihnen weggenommen wurden wie alle anderen Lämmer die Jahre zuvor. Wie schön es wäre, die Mütter und ihre Kinder wieder zu vereinen und ihnen ein gemeinsames Leben zu ermöglichen, das waren unsere Gedanken, wenn wir Sina und Lisa beobachteten.

Holly braucht noch tolle Menschen, die ihr Leben mit einer einer Patenschaft unterstützen. Vielen Dank!

Das Unmögliche wurde im Mai 2018 wahr: Die Lämmer von Sina und Lisa wurden im Labor nicht mehr benötigt. Wir konnten Holly im Mai 2018 zusammen mit „Schwesterchen Flausch“ ins Land der Tiere holen, wo sie nun mit ihren Müttern und den anderen Schafen ein friedliches und freies Leben leben können, ohne jemals wieder für menschliche Zwecke genutzt zu werden.

Jules Baby

Als Jule Weihnachten 2017 ins Land der Tiere einzog, brachte sie nicht nur ihre Schwester Lilla mit, sondern noch eine süße Überraschung für uns. Jemanden, den wir erst im April 2018 kennenlernten: Jule war bei ihrem Einzug schwanger – und das süße Ergebnis ist Jules Baby! Es war eine schwere Geburt und Jules winziges Baby hatte extreme Startschwierigkeiten. Die ersten Tage waren sehr kritisch. Jule hat sich vom ersten Augenblick so wundervoll und extrem fürsorglich um ihre Tochter gekümmert, ließ sie aber nicht trinken, so dass wir „nachhelfen mussten“ und Mutter und Kind „Rundumbetreuung“ benötigten. Keine zwei Wochen später hüpfte Jules Baby zusammen mit Jule und den anderen Schafen draußen herum.

Jules Baby braucht noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen. Lieben Dank!

Mama Jule lebte „als Rasenmäher“ bei einem Mann, welcher nicht einmal wusste, ob Jules jüngere Schwester ein Junge oder ein Mädchen war. Es brauchte ihn genau genommen auch nicht interessieren – denn das Lamm sollte seinem Willen genau wie ein anderes Lamm zuvor „weg“. Weil ihm vier Rasenmäher einer zu viel waren. Das Lamm davor wurde nicht alt. Es wurde verkauft. Die Käufer des Lammes schächteten es vor Ort. Als wir beschlossen, Jules kleine Schwester Lilla zu retten, deren Leben akut bedroht war, stand fest, dass wir Jule, sicherlich „die nächste auf der Todesliste“, nicht zurücklassen würden. So stieg die kleine Lilla nicht alleine in den Transporter, der sie zu Weihachten 2017 in eine Zukunft ohne Angst ins Land der Tiere brachte, sondern nahm ihre im Frühjahr 2016 geborene ältere Schwester Jule mit, die uns im April 2018 mit der Geburt ihres Lamms überraschte.

Sina

Sina war ein „Laborschaf“. Jetzt ist sie frei. Willkommen im „Leben danach“! Für Tiere aus Tierversuchslaboren gibt es in der Regel keine Chance auf „Leben danach“: Mit den Versuchen endet auch meist ihr Leben. Fast 3 Millionen Tiere werden jährlich in Deutschland in Tierversuchen „verbraucht“ – darunter auch mehrere Tausend Schafe.

Für Sina und ihre Freundin Lisa gab es im Labor keine Verwendung mehr. Sina, fast 6 Jahre alt und Lisa, 5 Jahre alt, „hatten ausgedient“. Sie hatten die seltene Chance auf ein Leben danach, sofern sich ein Platz zum Leben für sie finden würde. Sie fanden ihn im Februar 2018 im Land der Tiere und sind angekommen in einem Leben und einer Zukunft frei von Angst, in größtmöglicher Freiheit und Selbstbestimmtheit. Nie wieder Ware, nie wieder Nutztier, nie wieder Mittel zum Zweck.

Sina braucht noch Patinnen oder Paten, die ihr Leben dauerhaft mit einer Patenschaft unterstützen. Wir wären sehr dankbar!

Sina, 6 Jahre alt und Lisa, 5 Jahre alt, fanden ihren Lebensplatz im Februar 2018 im Land der Tiere, nachdem sie „ausgedient hatten“ und sind angekommen in einem Leben und einer Zukunft frei von Angst, in größtmöglicher Freiheit und Selbstbestimmtheit. Nie wieder Ware, nie wieder Nutztier, nie wieder Mittel zum Zweck. Sina ist eine wundervolle Schafdame: Nach einigen Tagen voller Misstrauen taute sie auf – und schenkte uns ihr Vertrauen. Seitdem gehört zum Job der Menschen im Land der Tiere, unbedingt ausgiebig Sina zu streicheln.

Lisa

Für Tiere aus Tierversuchslaboren gibt es in der Regel keine Chance auf „Leben danach“: Mit den Versuchen endet auch meist ihr Leben. Fast 3 Millionen Tiere werden jährlich in Deutschland in Tierversuchen „verbraucht“ – darunter auch mehrere Tausend Schafe. Für Lisa und ihre Freundin Sina gab es im Labor keine Verwendung mehr. Sie bekamen die seltene Chance auf ein Leben danach, sofern sich ein Platz zum Leben für sie finden würde. Sie fanden ihn im Land der Tiere.
Lisa braucht noch Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen. Lieben Dank!

Lisa, 5 Jahre alt und Sina, fast 6 Jahre alt, fanden ihren Lebensplatz im Februar 2018 im Land der Tiere, nachdem sie „ausgedient hatten“. Und sind angekommen in einem Leben und einer Zukunft frei von Angst, in größtmöglicher Freiheit und Selbstbestimmtheit. Nie wieder Ware, nie wieder Nutztier, nie wieder Mittel zum Zweck. Lisa ist die eindeutig Selbstbewusstere: Während sich Sina sogar von den Hunden ablecken lässt, weist Lisa unerwünschte Annäherungsversuche ganz robust ab. Streicheleinheiten von Menschen holt sie sich dennoch reichlich ab.