Puten im Land der Tiere

Die ersten Puten im Land der Tiere kamen im August 2015 zu uns und wurden seinerzeit als Küken aus einer Tierfabrik gerettet. Seitdem ist das Land der Tiere ein sicheres Zuhause für immer neue Puten. Die Puten leben im Grünen in großen Freigehegen bei Haus#1, können aber auch jederzeit in ihre hellen, geräumigen Zimmer, in denen sie nachts sicher vor Fuchs & Co untergebracht sind.

Die Puten im Land der Tiere suchen liebe Menschen die sie unterstützen. Dies ist durch eine allgemeine Patenschaft für Puten oder durch Einzelpatenschaften möglich (siehe unten).

Patenschaft für alle Puten abschließen
So leben die Puten

Monique

„Bruteierproduktion“ nennt man das, wofür Monique misshandelt und ausgebeutet wurde. Sie lebte bis Ende Mai 2021 in einer sogenannten „Elterntierfarm“, nur existent für den Zweck, Eier zu legen, aus denen dann in einer Großbrüterei Küken werden: Küken für die Putenmast. Als Monique zusammen mit Odette zu uns kam, war ihr Zustand furchtbar, ihre Körper gezeichnet von den vielen Monaten eingesperrt sein mit Tausend anderen Puten und ständigen brutalen Zwangsbesamungen. Jetzt sind sie beide für immer frei – und genießen das Leben.

Wir wären sehr dankbar, wenn liebe Menschen das Leben von Monique mit ihrer Patenschaft unterstützen!

Ihren ersten Spaziergang des Lebens nach draußen wagten sie Schrittchen für Schrittchen – voller Aufmerksamkeit, Verwunderung und Neugier. Die Freude siegte schnell über die erste Unsicherheit. Monique & Odette sind jetzt keine „Nutztiere“ mehr – und können einfach das Leben genießen. Sie haben sich unglaublich schnell an uns und die anderen Tiere gewöhnt und Freundschaften geschlossen.

Für die „Bruteierproduktion“ werden die weiblichen Puten alle paar Tage in den Hallen zusammengetrieben und eingefangen, brutal fixiert und von Menschenhand besamt – mit Putensperma, welches zuvor Zuchthähnen besonders schwerer Rassen, die genetisch „kaputt“ nicht einmal mehr in der Lage sind, eine Pute zu besteigen, „abgemolken“ wurde. Von ihren Küken haben Monique und Odette kein einziges kennengelernt, weil sie aus der Brüterei in Mastanlagen verschickt, zusammen mit Tausenden anderen Puten in einer Halle gemästet und ein paar Wochen später geschlachtet werden. Die Mütter der Küken werden monatelang ausgebeutet und nach etwa anderthalb Jahren „aussortiert“ und geschlachtet – und gegen neue, „produktivere“ Puten ausgetauscht.

Patenschaft für Monique abschließen

Odette

„Bruteierproduktion“ nennt man das, wofür Odette misshandelt und ausgebeutet wurde. Sie lebte bis Ende Mai 2021 in einer sogenannten „Elterntierfarm“, nur existent für den Zweck, Eier zu legen, aus denen dann in einer Großbrüterei Küken werden: Küken für die Putenmast. Als Odette zusammen mit Monique zu uns kam, war ihr Zustand furchtbar, ihre Körper gezeichnet von den vielen Monaten eingesperrt sein mit Tausend anderen Puten und ständigen brutalen Zwangsbesamungen. Jetzt sind sie beide für immer frei – und genießen das Leben.

Wir wären sehr dankbar, wenn liebe Menschen das Leben von Odette mit ihrer Patenschaft unterstützen!

Ihren ersten Spaziergang des Lebens nach draußen wagten sie Schrittchen für Schrittchen – voller Aufmerksamkeit, Verwunderung und Neugier. Die Freude siegte schnell über die erste Unsicherheit. Monique & Odette sind jetzt keine „Nutztiere“ mehr – und können einfach das Leben genießen. Sie haben sich unglaublich schnell an uns und die anderen Tiere gewöhnt und Freundschaften geschlossen.

Für die „Bruteierproduktion“ werden die weiblichen Puten alle paar Tage in den Hallen zusammengetrieben und eingefangen, brutal fixiert und von Menschenhand besamt – mit Putensperma, welches zuvor Zuchthähnen besonders schwerer Rassen, die genetisch „kaputt“ nicht einmal mehr in der Lage sind, eine Pute zu besteigen, „abgemolken“ wurde. Von ihren Küken haben Monique und Odette kein einziges kennengelernt, weil sie aus der Brüterei in Mastanlagen verschickt, zusammen mit Tausenden anderen Puten in einer Halle gemästet und ein paar Wochen später geschlachtet werden. Die Mütter der Küken werden monatelang ausgebeutet und nach etwa anderthalb Jahren „aussortiert“ und geschlachtet – und gegen neue, „produktivere“ Puten ausgetauscht.

Patenschaft für Odette abschließen

Jasmin

Jasmin und ihre Freundin Jolanda, zwei im September 2020 geschlüpfte Putenmädels, haben es geschafft, keine „Mastputen“ mehr zu sein. Sie landeten versehentlich, weil „falsch gesext“, zwischen mehreren Tausend Hähnen in einer Mastanlage. Dass sie das überleben würden, war unwahrscheinlich – nicht einmal die etwa 21 Wochen bis zum geplanten Schlachttag. Ihr Glück war, jemandem zu begegnen, dem sie auffielen zwischen all den Hähnen in der Mastanlage, die bereits aggressives Verhalten zeigten – und die beiden Puten ins Land der Tiere brachte.

Jasmin braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Als Jasmin und Jolanda zu uns kamen, waren sie in schrecklichem Zustand. So jung und doch bereits so krank. Zu dem Stress in der Mastanlage litten sie unter Befall mit einzelligen Darmparasiten, Pilz und bakteriellen Infektionen. Die Behandlung und Genesung dauerte lange, und zwischenzeitlich ging es ihnen lebensbedrohlich schlecht. Umso glücklicher waren wir und vor allem sie, als sie im Dezember endlich ihre Krankenstation verlassen und die ersten Ausflüge nach draußen machen konnten.

Wenn sie nicht aufgefallen wären in der Mastanlage? Solche Tiere werden spätestens am Schlachthof wegen ihrer unpassenden Größe und des viel geringeren Gewichtes „aussortiert“ oder lebend zerlegt, weil die Tötungsmaschinerie exakt auf Größe und Gewicht von Hähnen eingestellt wäre. Hierzulande werden überwiegend Putenhähne gemästet, die noch größer und noch schwerer werden und noch mehr „Brustfleisch“ ansetzen. Die weiblichen Putenküken werden meist exportiert – oder sterben direkt in den Brütereien

Patenschaft für Jasmin abschließen

Jolanda

Jolanda und ihre Freundin Jasmin, zwei im September 2020 geschlüpfte Putenmädels, haben es geschafft, keine „Mastputen“ mehr zu sein. Sie landeten versehentlich, weil „falsch gesext“, zwischen mehreren Tausend Hähnen in einer Mastanlage. Dass sie das überleben würden, war unwahrscheinlich – nicht einmal die etwa 21 Wochen bis zum geplanten Schlachttag. Ihr Glück war, jemandem zu begegnen, dem sie auffielen zwischen all den Hähnen in der Mastanlage, die bereits aggressives Verhalten zeigten – und die beiden Puten ins Land der Tiere brachte.

Jolanda braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Als Jolanda und Jasmin zu uns kamen, waren sie in schrecklichem Zustand. So jung und doch bereits so krank. Zu dem Stress in der Mastanlage litten sie unter Befall mit einzelligen Darmparasiten, Pilz und bakteriellen Infektionen. Die Behandlung und Genesung dauerte lange, und zwischenzeitlich ging es ihnen lebensbedrohlich schlecht. Umso glücklicher waren wir und vor allem sie, als sie im Dezember endlich ihre Krankenstation verlassen und die ersten Ausflüge nach draußen machen konnten.

Wenn sie nicht aufgefallen wären in der Mastanlage? Solche Tiere werden spätestens am Schlachthof wegen ihrer unpassenden Größe und des viel geringeren Gewichtes „aussortiert“ oder lebend zerlegt, weil die Tötungsmaschinerie exakt auf Größe und Gewicht von Hähnen eingestellt wäre. Hierzulande werden überwiegend Putenhähne gemästet, die noch größer und noch schwerer werden und noch mehr „Brustfleisch“ ansetzen. Die weiblichen Putenküken werden meist exportiert – oder sterben direkt in den Brütereien.

Patenschaft für Jolanda abschließen

Claudius

Was „Putenmast“ bedeutet, kann sich kaum jemand vorstellen. Tausende Tiere in einer Halle, auf einer immer dicker werdenden Schicht ihre Exkremente bei zunehmend weniger Platz, bis sich Pute an Pute quetscht. Enormer Stress, Kannibalismus, Verletzungen, Krankheiten, Tote. 21 Kilo wiegen männliche Puten nach 21 Wochen Mast – am Ende ihres Lebens. Zwei kleine Putenjungs haben es im Oktober 2020 geschafft, ihrem Tod in der Mastanlage oder im Schlachthof zu entkommen. Sie heißen jetzt Claudius und Bibo.

Wir wären sehr dankbar, wenn liebe Menschen das Leben von Claudius mit einer Patenschaft unterstützen!

Als die beiden einzogen, waren sie etwa 2 Wochen alt. Piepsende Küken, die den Schutz einer Mutter suchten, die sie nie hatten. So jung – und schon todkrank. Sie litten unter enormem Durchfall durch bakterielle Erkrankungen, Befall von Kokzidien und Darmpilz – ein „Standardproblem“ in der Putenmast. In den Mastanlagen ist es das größte „wirtschaftliche Problem“: dort verursacht es immense Leiden, viele Tote. Claudius und Bibo konnten wir durch sofortige gezielte medikamentöse Behandlungen retten. Für ihren kleinen Kumpel, der mit ihnen zusammen aus der Mastanlage kam, war es zu spät.
Noch sind Claudius und Bibo, die momentan absolut agil und vergnügt sind, „nicht über den Berg“, dürfen weiterhin ihr Quarantänezimmer nicht verlassen, werden wiederholt medikamentös behandelt. Wir hoffen so sehr, dass sie bald gut gelaunt ihre ersten Spaziergänge nach draußen machen können – in ein echtes Leben. Wir wissen, es wird kein langes Leben sein aufgrund ihrer schwergezüchteten Körper. Aber es wird ein gutes Leben sein.
Patenschaft für Claudius abschließen

Fräulein Schmittlauch

Fräulein Schmittlauch stammt aus einem furchtbaren Animal Hoarding-Fall in Niedersachsen. Neben über 70 Hunden in schlimmsten Zuständen lebten in der angeblichen Tierpension, die sich auch „Hundegnadenhof“ nannte, auch viele Vögel, Gänse, Enten, Hühner – und zwei Puten. Als der Hof komplett geräumt wurde, halfen wir wie viele andere auch durch die Aufnahme von Tieren: Ins Land der Tiere zogen die beiden Puten.

Wir wären sehr dankbar, wenn liebe Menschen Fräulein Schmittlauchs Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Als wir Fräulein Schmittlauch und ihre Freundin Mrs. Bean abholten, konnte man nicht einmal sicher sein, welche Farbe die beiden haben. Beige? Grau? Mit schwarzen Köpfen und dunklen Flecken? Sie waren komplett verdreckt, ihr Gefieder in genauso desolatem Zustand wie ihre Psyche. Sie waren voller Angst. Es dauerte eine Zeit, aber es passierte: es stellte sich nicht nur heraus, dass es weiße Puten sind, sondern auch, dass sind, wie Puten eben sind: absolut neugierig, frech und klug, sehr interessiert an menschlicher Nähe, anhänglich und verschmust.
Patenschaft für Fräulein Schmittlauch abschließen

Mrs. Bean

Mrs. Bean stammt aus einem furchtbaren Animal Hoarding-Fall in Niedersachsen. Neben über 70 Hunden in schlimmsten Zuständen lebten in der angeblichen Tierpension, die sich auch „Hundegnadenhof“ nannte, auch viele Vögel, Gänse, Enten, Hühner – und zwei Puten. Als der Hof komplett geräumt wurde, halfen wir wie viele andere auch durch die Aufnahme von Tieren: Ins Land der Tiere zogen die beiden Puten.

Wir wären sehr dankbar, wenn liebe Menschen Mrs. Beans Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Als wir Mrs. Bean und ihre Freundin Fräulein Schmittlauch abholten, konnte man nicht einmal sicher sein, welche Farbe die beiden haben. Beige? Grau? Mit schwarzen Köpfen und dunklen Flecken? Sie waren komplett verdreckt, ihr Gefieder in genauso desolatem Zustand wie ihre Psyche. Sie waren voller Angst. Es dauerte eine Zeit, aber es passierte: es stellte sich nicht nur heraus, dass es weiße Puten sind, sondern auch, dass sind, wie Puten eben sind: absolut neugierig, frech und klug, sehr interessiert an menschlicher Nähe, anhänglich und verschmust.
Patenschaft für Mrs. Bean abschließen

Emily

Emily wurde zusammen mit Alexx im Oktober 2019 bei einem Parkplatz an der Bundestraße in unserer Nähe gefunden. War ihnen etwa die Flucht von einem Tiertransporter geglückt? Oder waren sie aus einer Mastanlage weggelaufen? Das ist eher unwahrscheinlich, denn so gut zu Fuß sind die beiden Putinnen mit ihren schweren Körpern und krummen Füßen nicht. Vermissen wird sie wohl niemand – und das ist auch gut so, denn es ist ihre Chance auf ein echtes Leben.

Wir sind sehr dankbar, wenn liebe Menschen Emily mit einer Patenschaft unterstützen!

Ein gutes Leben hatten sie zuvor offenbar nicht: Ihre Fußballengeschwüre, ihr zerrupftes Gefieder und ihre anfängliche Unfähigkeit, mit einfachen und eigentlich selbstverständlichen Dingen wie „Regen“ umzugehen, sprechen dafür, dass sie bislang ausschließlich im Stall gehalten wurden.  Ihr Alter – für Mastputen sind sie schon „viel zu alt“ – und dass sie ziemlich viele Eier legen, sprechen dafür, dass sie wahrscheinlich „Elterntiere“ waren.  Also die Mütter von Mastputenküken, von denen zum Zeitpunkt des Einzuges von Alexx & Emily ins Land der Tiere viele bereits geschlachtet waren, während ihre jüngeren Küken, die sie selbst niemals kennenlernen durften, noch eng nebeneinander in einer Mastanlage bis zu Schlachtreife gemästet wurden…

Emily & Alexx üben seit ihrem Einzug und vor allem seit sie „nach Absitzen ihrer Quarantänezeit“ nach draußen dürfen, fleißig „leben und Pute sein“, mit allem Schönen, was ein Leben zu bieten haben kann! Während Alexx eher kritisch in die Welt schaut, ist Emily eines dieser Wesen, dass ihr Vertrauen nicht verloren hat. Schon am ersten Tag nach ihrem Einzug kam sie näher – um sich ausgiebig streicheln zu lassen.

Patenschaft für Emily abschließen

Lotta

Jung, neugierig aber wohlüberlegt, selbstbewusst und voller Lust aufs Leben: Das ist Lotta. Als Lotta kurz vor Weihnachten 2018 zusammen mit ihren beiden Brüdern Sputnik und Kurti ins Land der Tiere einzog, war sie vielleicht vier Monate alt. Bis dahin hatte sie alles andere als ein schönes Leben, wurde sehr schlecht versorgt, lebte in Matsch und Kot. Angeschafft wurden Lotta und ihre Brüder als Mastputen. Ihr Glück war, dass der Tod ihres Besitzers den Weg frei machte für ihr Leben.

Möchtest du Lottas Leben mit einer Patenschaft unterstützen?

Lotta, Sputnik und Kurti müssen ihrem Essverhalten nach sehr gehungert haben, bevor sie zu uns kamen. Alle waren mangelernährt, hatten Wachstumsprobleme. Zudem litten sie unter Durchfall aufgrund eines Befalls mit einzelligen Parasiten und Darmpilz. Wie glücklich sie waren, als sie ihr Krankenzimmer gegen ein Zimmer mit Garten und Auslauf tauschen konnten! Seitdem genießen sie ihre Tage draußen in Gesellschaft anderer Bewohnerinnen und Bewohner – und anstatt Mist unter den Füßen gibt es nun jede Menge leckeres Grünzeug.

Patenschaft für Lotta abschließen

Gesa

Gesa und ihre Freundin Josefine stammen aus einem Park, wo „vom Aussterben bedrohte alte Haustierrassen“ gezüchtet werden: Um sie als „Nutztiere“ zu erhalten. Also um die seltenen Rasseexemplare nicht ihrer selbst wegen zu halten und zu züchten, sondern um sie zu schlachten und aufzuessen. Für die Zucht wurde dort Gesa, eine „Deutsche Pute Gelb“, unter anderem aufgrund von „Farbfehlern“ im Gefieder genau wie Josefine nicht eingesetzt. Daher wurden die beiden nicht einmal erwachsenen Puten „aussortiert für die parkeigene Küche oder den Verkauf“.

Unser ungewöhnlicher Vorschlag an den Park, zwei solche Puten unserseits zwar aufzunehmen, aber nicht zu kaufen, sondern einfach kostenfrei zu übernehmen, um ihnen ein gutes Leben bis ans natürliche Ende zu ermöglichen, musste dort erst einmal überdacht werden. Insbesondere der Leiterin der Vogelabteilung gefiel unser Vorschlag aber offenbar gut und wir konnten Josefine und Gesa im November 2018 aus der „Küchenvoliere“ abholen.

Gesa fehlen noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen.

Unter Puter Gustavs Aufsicht genießen sie nun ihr Leben im Land der Tiere. Und sie sind voller Tatendrang, neugierig und aufmerksam. Zäune gibt es für sie sozusagen nicht, denn als echte Leichtgewichte sind Gesa und Josefine im Gegensatz zu den Puten der schweren Rassen flugfähig. Wenn sie Lust haben, die Kaninchen, Gänse oder Schafe zu besuchen, tun sie es einfach.

Patenschaft für Gesa abschließen

Josefine

Josefine und ihre Freundin Gesa stammen aus einem Park, wo „vom Aussterben bedrohte alte Haustierrassen“ gezüchtet werden: Um sie als „Nutztiere“ zu erhalten. Also um die seltenen Rasseexemplare nicht ihrer selbst wegen zu halten und zu züchten, sondern um sie zu schlachten und aufzuessen. Für die Zucht wurde dort Josefine, eine „Cröllwitzer Pute“, unter anderem aufgrund von „Farbfehlern“ im Gefieder genau wie Gesa nicht eingesetzt. Daher wurden die beiden nicht einmal erwachsenen Puten „aussortiert für die parkeigene Küche oder den Verkauf“.

Unser ungewöhnlicher Vorschlag an den Park, zwei solche Puten unserseits zwar aufzunehmen, aber nicht zu kaufen, sondern einfach kostenfrei zu übernehmen, um ihnen ein gutes Leben bis ans natürliche Ende zu ermöglichen, musste dort erst einmal überdacht werden. Insbesondere der Leiterin der Vogelabteilung gefiel unser Vorschlag aber offenbar gut und wir konnten Josefine und Gesa im November 2018 aus der „Küchenvoliere“ abholen.

Josefine fehlen noch liebe Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen.

Unter Puter Gustavs Aufsicht genießen sie nun ihr Leben im Land der Tiere. Und sie sind voller Tatendrang, neugierig und aufmerksam. Zäune gibt es für sie sozusagen nicht, denn als echte Leichtgewichte sind Gesa und Josefine im Gegensatz zu den Puten der schweren Rassen flugfähig. Wenn sie Lust haben, die Kaninchen, Gänse oder Schafe zu besuchen, tun sie es einfach.

Patenschaft für Josefine abschließen

Gustav, aus dem Großstadttierheim ins Land der Tiere

Puter Gustav strandete im Sommer 2018 zusammen mit einem anderen Puter im Tierheim Süderstraße (hier mehr dazu). Als sein Kumpel, mit dem er jahrelang zusammengelebt hatte, nach kurzer Zeit unerwartet starb, musste schnell eine Lösung her, damit der traurige Gustav bald wieder ein glücklicher Gustav sein konnte. So zog er vom Hamburger Tierschutzverein ins Land der Tiere ein und wird hoffentlich noch eine gute Zeit mit den Damen Putinnen haben.

Für Gustav suchen wir noch liebe Menschen, die sein Leben mit einer Patenschaft unterstützen!

Gustav ist ein Bronceputer, lange nicht so schwer und überzüchtet wie die „normalen“ weißen Mastputen. Trotz seines schon hohen Alters – er schlüpfte 2012 aus seinem Ei – ist er absolut fit und versteht es ganz großartig, zu imponieren. Bronceputen werden häufig als „robustere Mastputen“ gehalten, zu Hunderten oder Tausenden in kurzer Zeit „zur Schlachtreife“ gemästet. Wer jemals einem so intelligenten, wunderschönen und lebenslustigen Vogel wie Gustav begegnete, kann wahrscheinlich verstehen, warum es für uns keinen Unterschied macht, ob ein Vogel ein seltener Papagei oder einer von Millionen Puten ist.

Patenschaft für Gustav abschließen