Schildkröten und Agamen im Land der Tiere

Viele der bei uns lebenden Landschildkröten wurden von den Menschen, bei denen sie lebten, ausgesetzt und kamen als Fundtiere zu uns oder wurden von zumeist überforderten Menschen im Land der Tiere abgegeben. Im Land der Tiere sind wir spezialisiert auf die hohen Bedürfnisse dieser Tiere und bieten ihnen maximal mögliche Freiheit im Schildkrötenland. Die beiden Bartagamen leben in einem speziell eingerichteten Zimmer in Haus #1.

Du möchtest die Schildkröten oder Agamen unterstützen? Dann freuen wir uns über deine Patenschaft für ein bestimmtes Tier, eine allgemeine Schildkrötenpatenschaft oder Spende!

Schildkröte Hui-Buh im Land der Tiere, einem Lebenshof für ehemalige "Nutztiere" in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Hamburg und Berlin

Mops

Aus dem Heimatland entführt: Die Maurische Landschildkröte namens Mops wurde im Jahr 2000 von einem jungen Mann aus dem Marokko-Urlaub mitgebracht. Zu Tausenden werden auf nordafrikanischen Märkten der Natur entnommene Schildkröten für ein paar Euro an Touristen verkauft, die die Tiere dann nach Deutschland schmuggeln. Natürlich ist das alles höchst illegal. Perfekt ist die Katastrophe dann, wenn das lebende Urlaubssouvenir sich als Fehlanschaffung entpuppt. Viele dieser Schildkröten überleben wegen „Haltungsfehlern“ nicht einmal das erste Jahr.

Wir freuen uns, wenn liebe Menschen Mops mit einer Patenschaft unterstützen.

Die kleine Schildkröte war kaum in Deutschland, als dem Menschen, der sie mitbrachte, auffiel, dass er überhaupt keine Verwendung für sie hat. Zum Glück gab es einen Kumpel eines Bekannten, der sich bereiterklärte, die Schildkröte zu übernehmen. Und sich dann die darauffolgenden 23 Jahre sehr um sie kümmerte, aber leider „schildkrötenunerfahren“ war. Die Folge davon sind bleibende Schäden an Skelett und Organen, Rachitis, Laufprobleme, eine krumme Wirbelsäule, weicher Panzer. Er wusste, dass es überhaupt nicht gut war, dass Mops immer mehr Zeit im Terrarium verbringen musste und er ihr einfach nicht gerecht wurde und brachte die Schildkröte dann im September 2023 ins Land der Tiere.

Maia

Maia kam zusammen mit Maio im Mai 2023 als Fundtier zu uns. Die Geschichte des „Finders“ war nicht sehr glaubwürdig, denn zwei Schildkröten gleichzeitig beim Rasenmähen unterhalb der Grasnarbe zu finden ist relativ unwahrscheinlich. Und tatsächlich stimmte unsere Vermutung: „zufällig“ waren bei der Artenschutzbehörde Jahre zuvor zwei Griechische Landschildkröten angemeldet worden von jemanden mit selben Nachnamen wie der „Finder“.

Maia ist noch auf der Suche nach lieben Menschen, die ihr Leben im Land der Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.

Maia konnten wir dann tatsächlich anhand von beim Umweltamt vorliegenden „Babyfotos“ eindeutig identifizieren und kennen daher auch ihr Alter: sie schlüpfte im Sommer 2014 aus ihrem Ei. Bei Maio, der bedeutend älter ist, handelt es sich eindeutig nicht um die Schildkröte, die zusammen mit Maia angemeldet worden war. Wir recherchieren weiter, aber die wahre Geschichte dahinter werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Fest steht nur: Wir brauchen nicht darauf warten, dass sie irgendwo sehnlichst vermisst und vielleicht wieder abgeholt werden. Und freuen uns daher sehr über Unterstützung in Form von Patenschaften für die beiden „falschen Findlinge“ Maia und Maio.

Maio

Maio kam zusammen mit Maia im Mai 2023 als Fundtier zu uns. Die Geschichte des „Finders“ war nicht sehr glaubwürdig, denn zwei Schildkröten gleichzeitig beim Rasenmähen unterhalb der Grasnarbe zu finden ist relativ unwahrscheinlich. Und tatsächlich stimmte unsere Vermutung: „zufällig“ waren bei der Artenschutzbehörde Jahre zuvor zwei Griechische Landschildkröten angemeldet worden von jemanden mit selben Nachnamen wie der „Finder“.

Maio ist noch auf der Suche nach lieben Menschen, die sein Leben im Land der Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.

Maia konnten wir dann tatsächlich anhand von beim Umweltamt vorliegenden „Babyfotos“ eindeutig identifizieren und kennen daher auch ihr Alter: sie schlüpfte im Sommer 2014 aus ihrem Ei. Bei Maio, der bedeutend älter ist, handelt es sich eindeutig nicht um die Schildkröte, die zusammen mit Maia angemeldet worden war. Wir recherchieren weiter, aber die wahre Geschichte dahinter werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Fest steht nur: Wir brauchen nicht darauf warten, dass sie irgendwo sehnlichst vermisst und vielleicht wieder abgeholt werden. Und freuen uns daher sehr über Unterstützung in Form von Patenschaften für die beiden „falschen Findlinge“ Maia und Maio.

Neuneinhalbgramm

Ein bisschen „Sensation“, ein bisschen „Katastrophe“ – und jede Menge Glück: Willkommen im Leben, Neuneinhalbgramm!
Wir haben das frisch geschlüpfte Schildkrötenbaby im April 2023 morgens bei kalten 7 Grad neben den Schildkrötengehegen mitten auf einem Weg gefunden, wahrscheinlich von Elstern oder anderen Vögeln dort „abgeworfen“. Ganz frisch aus dem Ei gepellt, nicht aus einem matschigen Erdhaufen aufgetaucht. Nabel: noch frisch. Gewicht: neuneinhalb Gramm. Eine Naturbrut, die man in unseren Breiten vor nicht langer Zeit noch für unmöglich hielt.

Die Inkubationszeit eines Schildkröteneies liegt normalerweise bei zwei bis drei Monaten und Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad – und noch dazu hatte dieser Schlüpfling voll entwickelt im Ei überwintert. Das winzige Krötchen war bis auf eine Miniverletzung am Vorderbein okay, als wir es fanden, aber nicht wirklich aktiv. Kein Wunder bei den Temperaturen und wenn man fast ein Jahr in einem Ei war. Die anfänglichen Augenprobleme haben wir zum Glück jetzt besiegt und das Baby ist mobil und aktiv und isst jetzt gut.

Ein „Albtraum“ ist der Fund des Babys nicht wegen des Babys, sondern weil wir keine Ahnung haben, ob noch weitere Schildkrötenbabys irgendwo in einem Gehege unterm Moos versteckt habitieren. Vielleicht tauchen noch ein paar Geschwister von Neuneinhalbgramm auf, wer weiß das schon.

Seit fast 20 Jahren leben bei uns die weiblichen und männlichen Schildkröten dauerhaft getrennt, weil trotz großer, strukturierter Gehege die Belästigungen der weiblichen Tiere durch die Jungs nicht mehr okay waren. Zuchtabsichten gibt es sowieso keine, warum also der Stress. Vor 15 Jahren, Jahre nachdem die weiblichen zu den männlichen Schildkröten Kontakt hatten, hatten wir bereits die Überraschung einer Naturbrut, die einer unserer Hunde fand, und wissen seitdem um die Sache mit der Fähigkeit zur jahrelangen „Spermaspeicherung“…

Gelege werden seit dieser Erkenntnis auch in den Gehegen der reinen Mädelsgruppe entfernt. In den anderen, wo wir nicht sicher sein können oder wissen, die Tiere kommen aus gemischtgeschlechtlichen Haltungen, entfernen wir Gelegen sowieso. Sofern sie auffindbar sind. Und da ist der Haken. Bei der Größe, dem Wildwuchs und da wir nicht 24 Stunden bei den Schildkröten sind, überhaupt keine sichere Sache. Ordentliche Schildkrötenweibchen hinterlassen keine Spuren, nachdem das Nest voll und verschlossen ist. Kameraüberwachung ist bei der Größe unserer Gehege nicht praktikabel.

Lange Zeit dachten alle: Kein Problem. Die Eier werden in Deutschland im Freiland eh nichts. Die Kleine jetzt, dazu die Naturbrut vor 10 Jahren, damals lebten wir noch im Mittelgebirge (der Herr lebt auch heute noch bei uns und heißt „Das Baby“), die Naturbruten aus Brandenburg, die seit zwei Jahren bei uns sind, nachdem sie einfach draußen bei Menschen aus einem Erdhügel kamen, die viele Monate zuvor die Schildkrötenhaltung aufgegeben hatten…

Was ist „Klimawandel sei Dank“ möglich? Was erwartet uns? Grade in den Auffangstationen stehen wir wahrscheinlich vor neuen Problemen, an die wir vor 20-30 Jahren nur in den verrücktesten (Alb)träumen dachten: Schildkrötenbabys aus Naturbruten.

Schildkraut

Schildkraut wurde vermutlich ausgesetzt. Denn irgendwann war sie einfach da, im „ein- und ausbruchsicheren“ Gehege einer Frau, wo sie unmöglich auf eigenen Füßen hereingekommen sein konnte. Schildkraut ist eine griechische Landschildkröte, ungefähr 10-30 Jahre alt und im August 2021 ins Land der Tiere eingezogen. Menschen ist sie überhaupt nicht zugeneigt – und das muss sie auch nicht sein.

Menschliche Unterstützung in Form von Patenschaften ist dadurch nicht weniger notwendig 💚

Mechthild

Steppenschildkröte Mechthild kam im Sommer 2021 als Abgabeschildkröte ins Land der Tiere. Mit ihren erst 15 Jahren hatte sie bereits drei verschiedene „Besitzer*innen“. Mechthild lebte zuletzt unter männlichen Tieren, die ihr so zusetzten, dass es unumgänglich war, die Schildkrötengruppe zu trennen. Mechthild kann nun den Rest ihres Lebens in Frieden zusammen mit anderen Schildkröten leben, mit denen das WG-Leben besser harmoniert.

Wir freuen uns, wenn jemand Mechthild mit einer Patenschaft unterstützt!

Die drei Schlüpflinge

15 Gramm schwer und noch mit Eizahn auf der Nase, mit dem sie sich grade aus ihren Eiern gebohrt hatten, waren die drei winzigen Schildkrötchen, als wir sie Ende August 2020 abholten. Eine ehemalige Schildkrötenhalterin aus Brandenburg rief uns verzweifelt um Hilfe, als sie die Schlüpflinge in ihrem Garten fand. Eine der Schildkröten, die mal in der Familie lebte, muss vor ihrem Auszug unbemerkt Eier gelegt haben – den Rest erledigte die Sonne.

Wir wären sehr dankbar, wenn jemand die drei Schlüpflinge mit einer Patenschaft unterstützen könnte!

Boa

Neue alte Wesen haben ihren Weg ins Land der Tiere gefunden: die Steppenschildkröte Boa, die zusammen mit der inzwischen verstorbenen Noa abgegeben wurde. Sie lebten fast 40 Jahre zusammen in einem kleinen Dorf in Mecklenburg bei zwei verschiedenen Haltern. Was davor war, wo sie herkamen und wie dort hingelangten, weiß niemand. Und so bleibt auch ihr Alter ein Geheimnis.

Wir wären dankbar, wenn liebe Menschen Boa mit einer Patenschaft unterstützen!

Boas Panzer trägt viele Spuren der Vergangenheit. Abschürfungen, Verletzungen, die von einem langen Leben zeugen. Wie lange sie bereits herumläuft, ob es 40 oder 100 Jahre sind, ob sie als kleines Schildkrötchen oder alte Dame nach Mecklenburg kam, „Nachzucht“ war oder in ihrer Heimat eingefangen wurde, um als Haustier benutzt zu werden? Scheu und wild wie sie ist gehen wir von Letzterem aus.

Kaktus & Schröder

Kaktus und Schröder holten wir im Oktober 2019 auf Anfrage des Ordnungsamtes ab. Die Halterin der beiden Bartagamen hatte sich offenbar schon lange nicht mehr richtig um die bei ihr lebenden Tiere gekümmert. Als sie zwangseingewiesen wurde, mussten die Tiere erst einmal irgendwo unterkommen. Jetzt steht fest, dass sie nicht mehr zu ihrer ehemaligen Halterin zurückkehren werden – und stattdessen im Land der Tiere bleiben.

Wir sind sehr dankbar, wenn liebe Menschen das Leben von Kaktus & Schröder mit einer Patenschaft unterstützen!

Als wir die beiden Bartagamen abholen wollten, befand sich dort auch noch ein Terrarium mit einer Schlange. Ein Python, so Haut und Knochen und verhungert, dass wir erst dachten, dass Tier sei schon tot. Die Bartagamen hockten reglos in ihrem Terrarium, waren in miserablem Ernährungszustand und klapperdünn, untertemperiert und krank. Da feststand, dass wir die Bartagamen mitsamt ihrem „Zuhause“ bei uns unterbringen wollten, standen wir erst einmal vor einem „kleinen“ logistischen Problem: Das konnten wir mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr lösen, die das Terrarium in einem spontanen Einsatz mit vereinten Kräften ins Land der Tiere beförderte.

Kaktus und Schröder hatten noch eine Chance. Im Gegensatz zur Schlange, die von einer Tierpension übernommen worden war: Sie hat nicht überlebt. Die Bartagamen litten unter anderem unter Darmpilz – und dieses Problem versuchen wir nun in den Griff zu bekommen. Kaktus hat sich schon relativ gut erholt, hat ordentlich Appetit, Schröder ist nach wie vor zurückhaltender und ist leider noch nicht so fit wie Kaktus. Vielleicht ist Kaktus ja auch einfach nur eine extrem gutgelaunte Bartagame und Schröder würde viel lieber auf einem Zaunpfosten in Australien sitzen und die Aussicht auf Eukalyptusbäume genießen. Was wir absolut nachvollziehen könnten.

Agriulis

Agriulis, ein äußerst agiler Griechischer Landschildkrötenherr, kam im August 2019 als Fundtier aus Plau am See zu uns. Ob er seinen Spaziergang durch die Stadt freiwillig durch Ausbüxen aus seinem Zuhause antrat, was durchaus zu seinem unbezähmbaren, neugierigen, aktiven und furchtlosen Charakter passen würde, oder ausgesetzt wurde, werden wir wahrscheinlich nie erfahren.

Wir freuen uns über Menschen, die seine Zukunft mit einer Patenschaft unterstützen.

Agriulis konnte trotz unserer Bemühungen keinen „Besitzern“ zugeordnet werden. Für eine Schildkröte ist er noch ein „junger Kerl“ mit seinen geschätzten 10-30 Jahren. Eigentlich würden wir uns freuen, wenn er die Chance hätte, eine menschliche Familie vielleicht über Generationen hinweg zu begleiten, weil er so offen durchs Leben läuft, aber ein neues und gutes Zuhause wird sich leider kaum für ihn finden – und so wird er wohl im Land der Tiere bleiben.

Sunny

Die im Land der Tiere lebenden Spornschildkröten zogen nach der Intervention des Veterinäramtes bei der ehemaligen Halterin im April 2017 in eines unserer Schildkrötenhäuser ein – die Haltung der Tiere war alles andere als „artgerecht“. Sie waren aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen viel kleiner, als normal gewesen wäre. Wo sie die ungefähr nächsten 50 bis 100 Jahre verbringen werden, ist noch unklar. Sie sind erst einmal in Sicherheit – und genießen die Sonne.

Wir freuen uns über Menschen, die Sunny mit einer Patenschaft unterstützen.

Afrikanische Spornschildkröten sind die drittgrößte existierende Schildkrötenart – nur die Galapagos- und Seychellenschildkröten werden noch größer. Spornschildkröten können ein Körpergewicht von 100 Kilo erreichen. Völliger Irrsinn also, so eine Riesenschildkröte besitzen zu wollen. Völliger Irrsinn, eine als Haustier zu halten. Völliger Irrsinn, Tiere, die ihren Ursprung im heißesten Afrika haben, ins kalte West- und Nordeuropa zu verfrachten – um des Besitzens Willen. Und dann hocken sie da, in ihren winzigen Terrarien, jenseits von Gut und Böse und laufen gegen die Wände, während ihre Art in der Heimat vom Aussterben bedroht ist, weil Menschen auf die Idee kamen, sie als Haustiere besitzen zu wollen. Wenn es dann mit den anspruchsvollen Riesenhaustieren Probleme gibt, dürfen bestenfalls Tierschützer übernehmen – so wie in diesem Fall. Die bei uns lebenden noch sehr jungen und extrem großwerdenden Spornschildkröten bewohnen den Sommer über derzeit ein Abteil in einem der Glashäuser mitsamt angrenzendem Auslauf. Sie benötigen als Wüstenbewohner ganzjährig hohe Temperaturen und viel Platz. Ob wir in naher Zukunft eine Unterkunft für die Dauerunterbringung der afrikanischen Riesenschildkröten schaffen können, hängt vor allem von lieben Menschen ab, die solch ein Projekt unterstützen.

Mali

Die im Land der Tiere lebenden Spornschildkröten zogen nach der Intervention des Veterinäramtes bei der ehemaligen Halterin im April 2017 in eines unserer Schildkrötenhäuser ein – die Haltung der Tiere war alles andere als „artgerecht“. Sie waren aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen viel kleiner, als normal gewesen wäre. Wo sie die ungefähr nächsten 50 bis 100 Jahre verbringen werden, ist noch unklar. Sie sind erst einmal in Sicherheit – und genießen die Sonne.

Wir freuen uns über Menschen die Mali mit einer Patenschaft unterstützen.

Afrikanische Spornschildkröten sind die drittgrößte existierende Schildkrötenart – nur die Galapagos- und Seychellenschildkröten werden noch größer. Spornschildkröten können ein Körpergewicht von 100 Kilo erreichen. Völliger Irrsinn also, so eine Riesenschildkröte besitzen zu wollen. Völliger Irrsinn, eine als Haustier zu halten. Völliger Irrsinn, Tiere, die ihren Ursprung im heißesten Afrika haben, ins kalte West- und Nordeuropa zu verfrachten – um des Besitzens Willen. Und dann hocken sie da, in ihren winzigen Terrarien, jenseits von Gut und Böse und laufen gegen die Wände, während ihre Art in der Heimat vom Aussterben bedroht ist, weil Menschen auf die Idee kamen, sie als Haustiere besitzen zu wollen. Wenn es dann mit den anspruchsvollen Riesenhaustieren Probleme gibt, dürfen bestenfalls Tierschützer übernehmen – so wie in diesem Fall. Die bei uns lebenden noch sehr jungen und extrem großwerdenden Spornschildkröten bewohnen den Sommer über derzeit ein Abteil in einem der Glashäuser mitsamt angrenzendem Auslauf. Sie benötigen als Wüstenbewohner ganzjährig hohe Temperaturen und viel Platz. Ob wir in naher Zukunft eine Unterkunft für die Dauerunterbringung der afrikanischen Riesenschildkröten schaffen können, hängt vor allem von lieben Menschen ab, die solch ein Projekt unterstützen.

Sahel

Die im Land der Tiere lebenden Spornschildkröten zogen nach der Intervention des Veterinäramtes bei der ehemaligen Halterin im April 2017 in eines unserer Schildkrötenhäuser ein – die Haltung der Tiere war alles andere als „artgerecht“. Sie waren aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen viel kleiner, als normal gewesen wäre. Wo sie die ungefähr nächsten 50 bis 100 Jahre verbringen werden, ist noch unklar. Sie sind erst einmal in Sicherheit – und genießen die Sonne.

Wir freuen uns über Menschen, die Sahel mit einer Patenschaft unterstützen

Afrikanische Spornschildkröten sind die drittgrößte existierende Schildkrötenart – nur die Galapagos- und Seychellenschildkröten werden noch größer. Spornschildkröten können ein Körpergewicht von 100 Kilo erreichen. Völliger Irrsinn also, so eine Riesenschildkröte besitzen zu wollen. Völliger Irrsinn, eine als Haustier zu halten. Völliger Irrsinn, Tiere, die ihren Ursprung im heißesten Afrika haben, ins kalte West- und Nordeuropa zu verfrachten – um des Besitzens Willen. Und dann hocken sie da, in ihren winzigen Terrarien, jenseits von Gut und Böse und laufen gegen die Wände, während ihre Art in der Heimat vom Aussterben bedroht ist, weil Menschen auf die Idee kamen, sie als Haustiere besitzen zu wollen. Wenn es dann mit den anspruchsvollen Riesenhaustieren Probleme gibt, dürfen bestenfalls Tierschützer übernehmen – so wie in diesem Fall. Die bei uns lebenden noch sehr jungen und extrem großwerdenden Spornschildkröten bewohnen den Sommer über derzeit ein Abteil in einem der Glashäuser mitsamt angrenzendem Auslauf. Sie benötigen als Wüstenbewohner ganzjährig hohe Temperaturen und viel Platz. Ob wir in naher Zukunft eine Unterkunft für die Dauerunterbringung der afrikanischen Riesenschildkröten schaffen können, hängt vor allem von lieben Menschen ab, die solch ein Projekt unterstützen.

Knopf

Die im Land der Tiere lebenden Spornschildkröten zogen nach der Intervention des Veterinäramtes bei der ehemaligen Halterin im April 2017 in eines unserer Schildkrötenhäuser ein – die Haltung der Tiere war alles andere als „artgerecht“. Sie waren aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen viel kleiner, als normal gewesen wäre. Wo sie die ungefähr nächsten 50 bis 100 Jahre verbringen werden, ist noch unklar. Sie sind erst einmal in Sicherheit – und genießen die Sonne.

Wir freuen uns über Menschen, die Knopf mit einer Patenschaft unterstützen

Afrikanische Spornschildkröten sind die drittgrößte existierende Schildkrötenart – nur die Galapagos- und Seychellenschildkröten werden noch größer. Spornschildkröten können ein Körpergewicht von 100 Kilo erreichen. Völliger Irrsinn also, so eine Riesenschildkröte besitzen zu wollen. Völliger Irrsinn, eine als Haustier zu halten. Völliger Irrsinn, Tiere, die ihren Ursprung im heißesten Afrika haben, ins kalte West- und Nordeuropa zu verfrachten – um des Besitzens Willen. Und dann hocken sie da, in ihren winzigen Terrarien, jenseits von Gut und Böse und laufen gegen die Wände, während ihre Art in der Heimat vom Aussterben bedroht ist, weil Menschen auf die Idee kamen, sie als Haustiere besitzen zu wollen. Wenn es dann mit den anspruchsvollen Riesenhaustieren Probleme gibt, dürfen bestenfalls Tierschützer übernehmen – so wie in diesem Fall. Die bei uns lebenden noch sehr jungen und extrem großwerdenden Spornschildkröten bewohnen den Sommer über derzeit ein Abteil in einem der Glashäuser mitsamt angrenzendem Auslauf. Sie benötigen als Wüstenbewohner ganzjährig hohe Temperaturen und viel Platz. Ob wir in naher Zukunft eine Unterkunft für die Dauerunterbringung der afrikanischen Riesenschildkröten schaffen können, hängt vor allem von lieben Menschen ab, die solch ein Projekt unterstützen.

Herr Schreiber

Herr Schreiber ist die männliche personifizierte Antwort auf die Frage, ob Schildkröten schlecht gelaunt sein können (und ob Schildkröten-Männer „nur an das Eine denken“). Herr Schreiber kam im Jahr 2003 als Fundtier zu uns – und wurde nie von jemandem vermisst. So blieb er bei uns.

Im Umgang mit anderen Schildkröten ist er weitgehend „unzumutbar“. Die aktuelle Konstellation, zusammen mit Boa und Mechthild, funktioniert seit letztem Sommer ganz gut.

Wir freuen uns über Menschen, die Herr Schreiber mit einer Patenschaft unterstützen

Houdini

Houdini ist der wahre Meister des Verschwindens. Er hat die Literaturangaben, wonach Vierzehen-Landschildkröten in der Natur in bis zu 16 Meter langen Erdhöhlen leben, im Selbstversuch x-mal bestätigt.

Jeder Herbst, wo wir ihn rechtzeitig sichern können, bevor er metertief im Erdboden verschwindet, ist seit fast 2 Jahrzehnten eine wahre Freude für uns. Und jedes unversehrte Auftauchen im darauffolgenden Frühjahr, falls es uns mal wieder nicht gelang und Houdini unauffindbar war. Auch den Sommer über kann man sich bei Houdini nicht sicher sein: Der Meister kann nämlich auch Sommerruhe, unterirdisch und unauffindbar selbstverständlich. Tatsächlich wissen wir momentan trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mal wieder nicht, wo er ist. Houdini kam 2003 als Findling zu uns, vermisst gemeldet hat ihn aber nie jemand.