Hunde im Land der Tiere

Das Land der Tiere ist immer auch die Heimat einiger weniger Hunde – meist alter und kranker Hunde, die kaum eine Chance hatten, noch einmal ein Zuhause zu finden. Oder Südländer, wie sie zu Tausenden in Perreras und Tierheimen hocken und einfach „überzählig“ sind.

Die Hunde im Land der Tiere leben mit den Menschen und mit den anderen Tieren zusammen und sind immer mit dabei. Für sie sollen keine anderen Tiere leiden müssen: Schafe, Schweine, Puten, Hühner und andere Tiere sind hier Freunde – und kein Essen. Daher werden die Hunde im Land der Tiere vegan ernährt, was für sie überhaupt kein Problem und für uns seit fast 15 Jahren Selbstverständlichkeit ist.

Du möchtest die Hunde im Land der Tiere unterstützen? Dann übernimm eine Patenschaft für alle Hunde oder für einen besonderen Hund – oder hilf durch deine Hofpatenschaft für das gesamt Projekt!

Lorca

Lorca, auch Orca, Orci-Lorci, Krawalli oder Kleiner Muck genannt, wurde im Frühling 2026 in einem Tierheim in Südspanien geboren. Ihre Mutter, eine ängstliche Mastin-Mixhündin, kam kurz davor hochschwanger ins Tierheim und konnte dort immerhin in Sicherheit ihre Welpen bekommen. Die Ängstlichkeit ihrer Mutter hat Lorca definitiv nicht „geerbt“, das war gleich klar, als sie im August 2026 ins Land der Tiere einzog: Sie ist eher „Typ keine Angst vor Garnichts“, schon sehr erwachsen für ihr junges Alter. Was nicht heißt, dass sie keinen Welpenquatsch im Kopf hat – ganz im Gegenteil.

Lorca ist noch auf der Suche nach lieben Menschen, die ihr Leben im Land der  Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.

Für die Plüschtiere im Land sind neue harte Zeiten angebrochen, die Topfpflanzen, Schuhe, Sofas und alles, was als Spielzeug und zum darauf herumkauen ansatzweise taugt, sind in permanenter Gefahr. Mit den meisten Tieren im Land ist Lorca ziemlich cool, aber dass von denen wirklich niemand außer Lola Lust hat auf Fangspiele, muss sie noch verinnerlichen. Lola wird es ihrer neuen „kleinen Adoptivschwester“ mit Unterstützung der mutigsten aller Schafe erklären, ganz sicher.

Seit es das Land der Tiere gibt, leben dort immer ein bis drei Herdenschutzhunde – weil es einfach einer der wenigen optimalen Orte für solche Hunde ist. Nach dem Tod der beiden Mastin Espanol-Hündinnen Carla und Muli war natürlich klar, dass Lola nicht alleine bleiben kann. Mastins und Mastinmixe sitzen zuhauf in spanischen Tierheimen und Auffangstationen, ihre Vermittlungschancen sind gering, da solche Hunde nicht nur sehr groß, sondern auch „speziell“ sind. Aufpassen wollen, eigenständig und „nicht bestechlich“ sind. Hunde, die Raum brauchen. Lorca hat ihren gefunden.

Lola

Lola und ihre Schwester Carla wurden irgendwann im Januar 2021 in Spanien geboren. Wann und wo genau ist ebenso unbekannt wie wer ihre Mutter war und wer die beiden Welpen kurz nach ihrer Geburt „aussortierte“ – und wegwarf. Sie lagen in einer Einkaufstüte, als sie gefunden wurden. Spanische Tierschützer*innen kümmerten sich um Lola & Carla, bis sie dann im Mai 2021 ins Land der Tiere einziehen konnten. Da sind sie nun, die beiden „Riesenbabys“, und „machen Quatsch“. Viel Quatsch.

Lolas Schwester Carla ist im Februar 2026 ganz plötzlich und ohne Vorankündigung verstorben.

Lola braucht zu ihrem Glück noch liebe Menschen, die sie mit einer Patenschaft unterstützen!

Lola und Carla sind wahrscheinlich „reinrassige“ Mastin Espanol-Welpen. Vielleicht waren sie einfach ihrem „Züchter“ nicht gut genug. Lola wurde mit einem größeren Knochenproblem geboren. Lolas Hinterfüße haben ein paar Zehen mehr als bei Hunden allgemein üblich ist und es sieht so aus, als ob dieses Knochenmaterial nun leider an den Beinknochen fehlt. Momentan spielt das alles für sie keine Rolle, sie tut das, was Welpen eben tun: toben, spielen, lernen, erforschen, ausprobieren, schlafen, essen, wachsen – und „Quatsch machen“.