Hunde im Land der Tiere

Das Land der Tiere ist immer auch die Heimat einiger weniger Hunde – meist alter und kranker Hunde, die kaum eine Chance hatten, noch einmal ein Zuhause zu finden. Oder Südländer, wie sie zu Tausenden in Perreras und Tierheimen hocken und einfach „überzählig“ sind.

Die Hunde im Land der Tiere leben mit den Menschen und mit den anderen Tieren zusammen und sind immer mit dabei. Für sie sollen keine anderen Tiere leiden müssen: Schafe, Schweine, Puten, Hühner und andere Tiere sind hier Freunde – und kein Essen. Daher werden die Hunde im Land der Tiere vegan ernährt, was für sie überhaupt kein Problem und für uns seit fast 15 Jahren Selbstverständlichkeit ist.

Du möchtest die Hunde im Land der Tiere unterstützen? Dann übernimm eine Patenschaft für alle Hunde oder für einen besonderen Hund – oder helfe durch deine Förderschaft!

Hündinnen Muli und Nica im Land der Tiere, einem Lebenshof für ehemalige "Nutztiere" in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Hamburg und Berlin
Patenschaft für alle Hunde abschließen

Muli

Jetzt wird getobt und gelebt und viel Spaß gehabt! Nach einem denkbar ungünstigen Start ins Leben und fünf Monaten in einer spanischen Perrera hat mit Powerhund Muli, die eigentlich Mulan heißt, das fröhliche Chaos ins Land der Tiere Einzug gehalten. Und für das doppelte Vergnügen hat sie gleich ihre Schwester Nica mitgebracht. So grundverschieden die beiden sind: Sie sind „ein Herz und eine Seele“.

Muli sucht noch Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen.

Ihr Welpen-Leben verbrachte Muli zusammen mit Nica und ihren anderen Geschwistern in einem Perrera-Zwinger. Kurz nach der Geburt im Mai 2016 hatte jemand die Welpen auf einem Feld ausgesetzt: Unerwünschter Hundenachwuchs, wie es ihn Zehntausendfach im Süden gibt. Ihre Eltern sind also unbekannt, allerdings konnte Muli schon als Welpe trotz ihres grenzwertigen Ernährungszustandes, in dem sie zu uns kam, nicht verleugnen, dass ein Herdenschutzhund, wahrscheinlich Rafeiro do Alentejo, mit dabei war. Nicht nur optisch, sondern auch durch ihr Verhalten: Wenn es irgendetwas aufzupassen gibt, ist ihr das tatsächlich wichtiger als alles andere und kaum ein Zaun hoch genug. Neben dem Wachdienst im Land der Tiere ist Spielen und Toben und Spaß haben das, was sie am besten kann.

Patenschaft für Muli abschließen

Nica

Jetzt wird getobt und gelebt und viel Spaß gehabt! Nach einem denkbar ungünstigen Start ins Leben und fünf Monaten in einer spanischen Perrera hat mit dem schüchternen Riesenbaby Nica, manchmal auch Nicoletta genannt, das fröhliche Chaos ins Land der Tiere Einzug gehalten. Und für das doppelte Vergnügen hat sie gleich ihre Schwester Muli mitgebracht. Was sie für ihr Vergnügen definitiv nicht braucht, sind fremde Menschen – da ist und bleibt sie voller Angst, bis man ihr Vertrauen gewinnt.

Nica sucht noch Menschen, die ihr Leben mit einer Patenschaft unterstützen.

Ihr Welpen-Leben verbrachte sie zusammen mit Muli und ihren anderen Geschwistern in einem Perrera-Zwinger. Kurz nach der Geburt hatte jemand die Welpen auf einem Feld ausgesetzt: Unerwünschter Hundenachwuchs ohne Zukunftsperspektive, wie es ihn Zehntausendfach im Süden gibt. Ihre Eltern sind also unbekannt, allerdings konnte Nica trotz ihres grenzwertigen Ernährungszustandes, in dem sie zu uns kam, schon als Welpe nicht verleugnen, dass ein Herdenschutzhund mit dabei war. Den übermotivierten Wachdienst überlässt sie allerdings gerne mal ihre Schwester – und lutscht stattdessen Kater Klaus liebevoll in den Ohren oder tobt mit „ihrem“ Klaus herum. Überhaupt ist Nica die sanftere und gemütlichere der beiden. Was aber nicht heißt, dass sie keine Freude an wilden Spielen mit ihrer Schwester und Erkundungstouren im Land der Tiere hat – ganz im Gegenteil. Während sie mit den anderen Tieren überaus Kontaktfreudig ist: Ihre Angst vor Menschen wird sie sicher nie verlieren.
Patenschaft für Nica abschließen