Alexx kuschelt. Schiebt sich an vertraute Menschen wie ein Hund, der gestreichelt werden möchte. Genießt Streicheleinheiten, schläft angepresst an „ihre Menschen“ im Arm ein. Und das nach einem Leben, in dem sie mit aller Sicherheit außer Missachtung und Gewalt von Menschen nichts kannte.

Alles spricht dafür, dass Alexx „Elterntier“ war, bevor sie fliehen konnte: also eine „Produktionseinheit“ für die Putenfleischproduktion. Zusammen mit Hunderten oder Tausenden weiblichen Puten zusammen in einer Halle, nur existent, um in ihrem kurzen Leben als „Elterntier“ ca. 100 Eier zu legen, aus denen maschinell “Mast”-Küken erbrütet werden, die dann innerhalb weniger Wochen bis zur „Schlachtreife“ gemästet werden. Zwei- oder dreimal pro Woche eingefangen, fixiert und von Menschenhand künstlich besamt. Stress und sonst nichts… etwa ein Jahr lang werden Zuchtputen so benutzt.
Am Ende steht der Schlachthof.

Nicht für Alexx. Sie konnte entkommen.
Mögen noch viele Menschen die Möglichkeit haben, sie als Stellvertreterin aller Puten kennenzulernen, die alle das wollen, was Alexx will. Leben. Ihr Ding machen. Und wenn sie mit Menschen kuscheln wollen, kuscheln! ❤️

Pute Alexx und Mensch Tanja