Sogenannte „Kümmerlinge“, wie Hein und andere gerettete Schweine im Land der Tiere welche waren, werden jährlich millionenfach in Deutschland getötet. Meist in ihren ersten Lebenswochen, damit kein Cent an ihnen verloren geht – denn bis zum Ende der Mastzeit würden sie es, krank und schwach, in den lebensfeindlichen Mastanlagen ohnehin nicht schaffen.

Dass sie aber durchaus überleben können, beweisen Hein und die anderen ehemaligen „Kümmerlinge“. Manchmal bedarf es intensiver medizinischer Betreuung, manchmal „nur“ eines Durchfallmedikaments, immer aber einer möglichst schweinegerechten Umgebung und Geduld. Und des Bewusstseins, dass es um ein Individuum geht und nicht um ein „Produkt“, das möglichst wirtschaftlich produziert werden soll.

Heins Zustand war lange kritisch, als er 2021 bei uns eingezogen ist. Heute ist er etwas kleiner als seine beiden Geschwister Pia und Willi, aber so fit, wie man in seinem Körper eben sein kann. Er genießt sein Leben mit seiner Familie, nutzt auch mal die Option, sich den Bauch kraulen zu lassen, und macht eben einfach sein Ding.

Schwein Pauline im Land der Tiere, einem Lebenshof für ehemalige "Nutztiere" in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Hamburg und Berlin

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Hündin Nica im Land der Tiere, einem Lebenshof für ehemalige "Nutztiere" in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Hamburg und Berlin

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