Vor sieben Jahren verursachte der Fahrer eines Ferkeltransporters einen schweren Unfall auf der A24, bei dem drei Menschen gestorben sind. Auch viele der an Bord befindlichen Tiere haben den Unfall nicht überlebt.
Der Unfall passierte nicht weit von uns entfernt. Wir sind am nächsten Morgen „auf gut Glück“ zu dem Wald neben der Autobahn gefahren, mit Käscher und Transportboxen im Gepäck – es hätte ja sein können, dass sich von den auf der Autobahn herumlaufenden Ferkel jemand in das nahegelegene Waldstück retten konnte.
Und dann war es tatsächlich so: Wir fanden drei von ihnen, zusammengekauert in einer Moosmulde, die offensichtlich vom Unfallort fliehen konnten. Sie ließen sich von uns einfangen. Am 8. März 2019 zogen Felix, Helge und Knut ins Land der Tiere. Sie waren drei Monate alt, hatten richtig Lust aufs Leben und sollten jetzt das Schweineleben bekommen, was nie für sie vorgesehen war.
Anstatt zur Mastanlage transportiert und nach wenigen Monaten geschlachtet zu werden, haben sie unfassbares Glück in diesem schweren Unglück gehabt und führen seit sieben Jahren ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Mit weiterhin richtig viel Lust aufs Leben, Kuscheln, Quatsch machen, Baden, Wühlen, Grasen, „Erster bei den Snacks sein“ und noch so viel mehr.
Alles Gute zum 7. Rettungstag, Felix, Helge und Knut!
8. März 2026


