Den gestrigen Welttierschutztag nutzen viele dazu, das Elend von Straßenhunden und Streunerkatzen zu thematisieren. Das ist wichtig und richtig, weil das Elend unendlich groß ist. Für uns gehört beim Thema „Tierschutz“ aber auch die Frage dazu, welchen Grund es gibt, verschiedene Tiere unterschiedlich zu behandeln, sich für manche stark zu machen – und andere schier zu vergessen. Die einen streicheln – und die anderen essen?

Nach dem Tierschutzgesetz, dessen Zweck mit eigenen Worten ist „aus Verantwortung des Menschen für das Tier dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen“, braucht es für diese Ungleichbehandlung einen „vernünftigen Grund“: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Das gilt also gleichermaßen für Hunde und Schweine, Katzen und Hühner. Muss nur noch überall Realität werden.

5. Oktober 2026

Schwein Pauline im Land der Tiere, einem Lebenshof für ehemalige "Nutztiere" in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Hamburg und Berlin

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Hündin Nica im Land der Tiere, einem Lebenshof für ehemalige "Nutztiere" in Mecklenburg-Vorpommern, idyllisch gelegen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zwischen Hamburg und Berlin

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