Das Leben von Masthühnern ist normalerweise extrem kurz und grausam: Zehntausende Küken pro Mastanlage, die innerhalb von 4-7 Wochen auf ihr „Schlachtgewicht“ gemästet werden. Viele der Küken überleben aufgrund der Haltungsbedingungen und ihrer „Turbomastgenetik“ nicht einmal diese kurze Zeit. Eine Chance auf ein Leben, eine Chance darauf, aufzuwachsen, erwachsen zu werden, Huhn sein zu können, Freundschaften zu pflegen, haben alle nicht. 5 „Mast“-Küken haben diese Chance jetzt, denn sie sind an einem Ort gelandet, wo Hühner einfach leben dürfen und Huhn sein können – und kein Schlachthof auf sie wartet. Willkommen im Land der Tiere, ihr Federchen!
Als sie kamen, waren sie kleine, flauschige Küken, die piepsend nach ihren Müttern riefen, die sie nie hatten. Küken, die sich unter der Wärmelampe zusammenkuschelten, statt unter Mamas schützenden Flügeln Schutz und Wärme finden zu können. Sie waren krank, sehr krank, manche vom Wachstum deutlich zurückgeblieben. Und leider starb von ursprünglich sechs geretteten Küken nach kurzer Zeit eins. In Mastanlagen ist so etwas nur „Statistik“. Den fünf verbliebenen Küken geht es zum Glück nach der tierärztlichen Behandlung besser, sie wachsen, sind gut gelaunt. Gleichzeitig bereitet ihr Wachstum Sorgen, denn sie wurden darauf gezüchtet, extrem schnell extrem schwer zu werden, viel mehr, als der Körper eines Huhns schaffen kann. Voraussichtlich werden sie kein langes Leben haben – aber auf jeden Fall dank ihrer Rettung ein gutes. Für sie zählt jeder Tag, wo sie sein können, wer sie sind: Vogelbabys, die neugierig und voller Freude ihre Welt erkunden.
Wir freuen uns sehr, wenn liebe Menschen das junge Leben der Federchen mit einer Patenschaft unterstützten.
14. August 2026








