Viele Leute halten es ja für „Tierquälerei“, ein „Masthuhn“ nicht zu schlachten. Abgesehen von „finde den Fehler in dieser Aussage“: Natürlich haben die Tiere überschwere Körper. Und manche Geretteten auch bei bester Pflege keine Chance auf ein gutes Leben, weil die Knochen nicht mitmachen oder sie unter anderen zuchtbedingten Problemen leiden. Wer denkt, solche Tiere sollten nicht existieren, hat recht. Und sollte die Frage erlauben, warum diese überschweren Turbomastvögel überhaupt existieren. Richtig: nicht damit ein paar verrückte Menschen einige dieser Tiere retten und ihnen eine Zukunft verschaffen können, sondern weil andere Menschen es völlig normal finden, solche Vögel zu essen. Ohne jede Empörung.
Die ganze Sache erklärt Cosma jetzt seit über drei Jahren denjenigen, die zu Besuch ins Land der Tiere kommen. Für viele Menschen, die sie traf, sind Hühner heute keine „Lebensmittel“ mehr.
25. August 2026



